Art: Grundriss. Maßstab: 4,9 cm = 500 Schuh. Dargestelltes räuml. Thema: Vermessung und Darstellung des 225 Tagwerk umfassenden Schleißheimer Mooses zwischen dem sog. Schwarzen Graben, dem Kaltenbach, dem Feldmochinger Graben und dem Kanal von Schleißheim nach Dachau. Aussagen des zugehörigen Schriftguts: Der Hofkammerrat und Landrichter von Dachau, Johann Judas Thaddäus von Stainheil, bittet 1728 um die Bestätigung seines Besitzes des 225 Tagwerk umfassenden Schleißheimer Mooses, das er 1725 von Kurfürst Max Emanuel geschenkt bekommen habe, wovon eine amtliche Ausfertigung aber wegen des Todes des Kurfürsten nie erfolgt sei. Historisches Territorium: Gericht Dachau. Modernes Territorium: Landkreis Dachau. Modernes Territorium: Landkreis München
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Art: Grundriss. Maßstab: 4,9 cm = 500 Schuh. Dargestelltes räuml. Thema: Vermessung und Darstellung des 225 Tagwerk umfassenden Schleißheimer Mooses zwischen dem sog. Schwarzen Graben, dem Kaltenbach, dem Feldmochinger Graben und dem Kanal von Schleißheim nach Dachau. Aussagen des zugehörigen Schriftguts: Der Hofkammerrat und Landrichter von Dachau, Johann Judas Thaddäus von Stainheil, bittet 1728 um die Bestätigung seines Besitzes des 225 Tagwerk umfassenden Schleißheimer Mooses, das er 1725 von Kurfürst Max Emanuel geschenkt bekommen habe, wovon eine amtliche Ausfertigung aber wegen des Todes des Kurfürsten nie erfolgt sei. Historisches Territorium: Gericht Dachau. Modernes Territorium: Landkreis Dachau. Modernes Territorium: Landkreis München
Plansammlung 21099
Plansammlung
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1725
Bemerkenswerte Details, Beiwerk: Abschriften der Bestätigung des Geh. Sekretärs Johann Baptist Leutz, der 1725 die Schenkungsbriefe über das 225 Tagwerk umfassende Schleißheimer Moos geschrieben hat.
30,4 x 51,0
Trägermaterial: Papier
Ausführung: kolorierte Federzeichnung; Beschriftung mit Tusche
Beschriftung: Angabe der Himmelsrichtungen; Bezeichnung der Flurstücke und Wasserläufe
Ausführung: kolorierte Federzeichnung; Beschriftung mit Tusche
Beschriftung: Angabe der Himmelsrichtungen; Bezeichnung der Flurstücke und Wasserläufe
Karten und Pläne
Urheber: Matthias Paur, Geometer
Paur: Matthias, Geometer
Leutz: Johann Baptist, Geh. Sekretär
Stainheil: Johann Thaddäus, Landrichter, Dachau
Bayern: Maximilian II. Emanuel Kurfürst von
Oberschleißheim (Lkr. München)
Schleißheimer Moos (Moos westlich und südlich von Oberschleißheim, Lkr. München)
Schwarzer Graben (Graben östlich von Dachau, Lkr. Dachau)
Kalterbach (Zufluss zur Amper)
Feldmochinger Graben (Flur bei Feldmoching, krfr.St. München)
Feldmoching (krfr.St. München)
Dachau-Schleißheimer Kanal (Kanal zwischen Dachau, Lkr. Dachau, und Oberschleißheim, Lkr. München)
Dachau (Lkr. Dachau)
Dachau (Lkr. Dachau), Landgericht: Landrichter
Bayern, Herzogtum/Kurfürstentum: Kurfürsten\ Max Emanuel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ