Johann Fust, Dekan, und das Kapitel von St. Stephan, verkaufen für 16 fl. Herrn "Anthonius Drapp" von Ingelheim ("Ingelnheym"), Stiftsherrn von St. Moritz, auf sein Lebtag ihre Scheuer mit dem oben daran gelegenen Gärtchen und dem daneben gelegenen Garten, der an das von Herrn "Niclas Phil", Vikar zu U.Fr. bewohnte Haus stößt - Scheuer und Garten hat vor Jahren Herr "Lodewigk Rasoris" innegehabt -, bei der Badstube zum Hering ("Heryngk") gegenüber dem Haus zu der "Uln" in des Stifts "Monthaidt" und Freiheit. Instandhaltungsklausel. Die Scheuer zinst 30 Schilling den Präbenden zu St. Stephan, den Kartäusern 14 Schilling, der Garten 24 Schilling den Präbenden von St. Stephan. Geschehen im Kapitel von St. Stephan. Geschäftssiegel des Stifts. "a.d. M° quadringentesimo nonagesimo tercio, feria sexta post festum Pentecostes".