Einzelakten betr. Krämer, Handelsleute und Fabrikanten (N-P)
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Best. 21: Bürgerliches, Zunftwesen
Best. 21: Bürgerliches, Zunftwesen >> Krämerzunft und Handelsstand
1735-1797
Enthält: Jakob Bernhard Natale (1784); Wilhelm Nathan, von Eppstein (1780, 1785, 1788); Erasmus Netscher (1794); Caspar Nicod, Seidenfabrikant (1785); Noisten; Johann Nonnenmacher, Flanell- und Wollfabrikant (1780, 1787, 1797); Oler und Gedelle, Woll- und Seidenfabrikanten (1756); Hilarius Olivier, Weinhändler (1794); Simon Oreans, von Gernsheim (1783); Page, von Lyon (1778); Johann Georg Peister, Spezereiwarenhändler, von Landau (1786); Jacob Perino (1781, 1784); Melchior Becker (1781, 1784); Johann Georg Pfeifer, Spezereihändler, von Landau (1786); Lorenz Pfeiffer, Spezereihändler und Weinzapfer (1782, 1789); Bernhard Pizzalla, Spezereihändler (1735); Bartholomäus Platz, Spezereihändler, von Biblis (1783); Padocki (Patocky) (1790); Pierre Henri Porentru, Nudel- und Schminkefabrikant, von Egreville/Frankreich (1789, 1794); Heinrich Post, Zitzhändler, von Kiedrich (1788)
Akten und Einzelstücke
Der Handelsstand wurde 1747 von der Krämerzunft getrennt. Zur Krämerzunft wurden auch die Seifensieder, Zuckerbäcker und Wachszieher gezählt.
Becker, Melchior
Gedelle, ...
Natale, Jakob Bernhard
Nathan, Wilhelm
Netscher, Erasmus
Nicod, Caspar
Noisten, ...
Nonnenmacher, Johann
Oler, ...
Olivier, Hilarius
Oreans, Simon
Padocki, ...
Page, ...
Patocky, ...
Peister, Johann Georg
Perino, Jakob
Pfeifer, Johann Georg
Pfeiffer, Lorenz
Pizzalla, Bernard
Platz, Bartholomäus
Porentru, Pierre Henri
Post, Heinrich
Biblis
Egreville
Eppstein
Gernsheim
Kiedrich
Landau
Lyon
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ