Testament der Witwe des Krameramtsverwandten Christoph Clute, geb. Maria Gertrud Deiterman vom 9. August 1707, verkündet am 15. Mai 1714.
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B-Testa, III 68
B-Testa Testamente
Testamente >> 1700-1819
1707 - 1714
Darin: 22.3.1712. Kodizill. Hierin sind Zeugen: Heinrich Schreiber aus Altenberge gebürtig, Joachim Körding, Kopist.
Enthält: Dem „Armen Wehsenhaus dahir in der Wehgesende“ vermacht sie einen Garten vorm Neubrückentor in der ersten Stiege am Collwege (Bohlweg?). Vermächtnisse erhalten ferner a. ihre Nichte, Witwe Bernard Norndrup, und deren Sohn, Karthäuser in Hauten [?], b. Heinrich Merhoff und dessen im Kloster Niessing befindliche Schwester, c. Pater Steinhorst, Jesuit, d. Johan Heinrich und Maria Gertrud, minderjährige Kinder des + Kramers Deiterman, e. Anna Gertrud, Tochter des + Kaspar Engelbert Muschardt, f. ihr Sohn Christoph Clute, professus in Liesborn (*1671), g. ihre Enkelin Maria Gertrud Clute. Als Erben werden eingesetzt ihre Söhne Johan Heinrich Clute, Kramer, und Peter Adam Clute (*1678), und ihr Enkel Johann Christoph, Sohn des Peter Adam Clute. Zeugen: Wessel Pröpsting, Schneider, Johan Brune, Schuhmacher. Siegel der Testatorin.
Enthält: Dem „Armen Wehsenhaus dahir in der Wehgesende“ vermacht sie einen Garten vorm Neubrückentor in der ersten Stiege am Collwege (Bohlweg?). Vermächtnisse erhalten ferner a. ihre Nichte, Witwe Bernard Norndrup, und deren Sohn, Karthäuser in Hauten [?], b. Heinrich Merhoff und dessen im Kloster Niessing befindliche Schwester, c. Pater Steinhorst, Jesuit, d. Johan Heinrich und Maria Gertrud, minderjährige Kinder des + Kramers Deiterman, e. Anna Gertrud, Tochter des + Kaspar Engelbert Muschardt, f. ihr Sohn Christoph Clute, professus in Liesborn (*1671), g. ihre Enkelin Maria Gertrud Clute. Als Erben werden eingesetzt ihre Söhne Johan Heinrich Clute, Kramer, und Peter Adam Clute (*1678), und ihr Enkel Johann Christoph, Sohn des Peter Adam Clute. Zeugen: Wessel Pröpsting, Schneider, Johan Brune, Schuhmacher. Siegel der Testatorin.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ