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Papst Benedikt XIV. bedankt sich bei Amand [von Buseck], Bischof
und Abt von Fulda für dessen Schreiben von 1754 Juli 16 und die
Übersendung einer...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1751-1760
1754 August 10
Kopie, Papier, unbesiegelt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Romae apud sanctam Mariam Maiorem die 10 Augusti 1754 pontificatus nostri anno decimo quarto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Benedikt XIV. bedankt sich bei Amand [von Buseck], Bischof und Abt von Fulda für dessen Schreiben von 1754 Juli 16 und die Übersendung einer alten Handschrift des Necrologs des Klosters Fulda (vetustissimo scilicet Fuldensis monasterii codice, quem inter emortualia dyptica seu necrologia a scriptoribus pro caeteris antiquissimum censeri iam novimus). Die Handschrift, die der Papst wertvoller als Gold schätzt, hat er der vatikanischen Bibliothek zugewiesen. Die Handschrift ist für den Papst im Kampf gegen Andersgläubige nützlich, da sie schon für das 9. Jahrhundert die Existenz von Privatmessen für Verstorbene bezeugt. Der Papst bedankt sich für die Übersendung von Reliquien des heiligen Bonifatius. Wegen der Metropolitanrechte verweist der Papst Amand auf die bisher getroffenen Verfügungen und die päpstliche Gerichtsbarkeit der Rota Romana. Ausstellungsort: Rom, Sta. Maria Maggiore. Nuperrimis litteris. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2)
Die Urkunde wurde dem Bestand StaM Best. 94, Nr. 1045, f. 26-28 entnommen.
Unten auf dem Rand der ersten Seite: (Venerabili fratri Amando episcopo et abbati Fuldensi Fuldam [!]).
Auf beiliegendem, mit aufgedrücktem Lacksiegel versehenem Briefumschlag: (Venerabili fratri Amando / episcopo et abbati Fuldensi / Fuldam). Darüber: (Ad archivium [?] episcopaliem). Darunter: (Presentatum 5. Septembris 1754 in Haselstein). (siehe Abbildungen: Lacksiegel).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.