König Ruprecht genehmigt der Stadt [Groß-]Umstadt, auf Bitten seines Neffen Ulrich V. von Hanau und dessen treuer Dienste wegen sowie auf Bitten der dortigen Bürgermeister und Gemeinde, jeden Dienstag einen Wochenmarkt zu halten. Marktbesucher stehen im Schirm und Geleit des Reiches. Der Aussteller weist alle Reichsstände und Untertanen zur Vermeidung schwerer Ungnade an, die Stadt darin nicht zu beeinträchtigen.
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König Ruprecht genehmigt der Stadt [Groß-]Umstadt, auf Bitten seines Neffen Ulrich V. von Hanau und dessen treuer Dienste wegen sowie auf Bitten der dortigen Bürgermeister und Gemeinde, jeden Dienstag einen Wochenmarkt zu halten. Marktbesucher stehen im Schirm und Geleit des Reiches. Der Aussteller weist alle Reichsstände und Untertanen zur Vermeidung schwerer Ungnade an, die Stadt darin nicht zu beeinträchtigen.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, {67 Nr. 812, 224, Verweisung 1}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Friedrich I. >> Perpetuum (Kurfürst Friedrichs I. von der Pfalz) >> Urkunden
1401 Juli 24 (uff dem sontag fur sant Jacobs des heiligen zwolffbotten tag)
fol. 212r-212v
Urkunden
Ausstellungsort: Heidelberg
Siegler: König Ruprecht
Überlieferungsart: Insert
Siegler: König Ruprecht
Überlieferungsart: Insert
Inseriert in den Bestätigungsbrief Kurfürst Friedrichs von der Pfalz vom 12.03.1473: GLAK 67/812, fol. 212r-212v (Nr. 224).
Umstadt = Groß-Umstadt DA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
08.04.2026, 09:43 MESZ
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