Dekanat Johannes Kunze
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I-109
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2.3./I Theologische Fakultät I
Theologische Fakultät I >> 02. Dekanatsakten 1832-1935
1919-1920
Enthält u.a.: Ministerialerlasse und Verhandlungen: Verlegung der Universitätsferien, sächliche Ausgabefonds bei Seminaren und Instituten, Hochschulreform, Anerkennung von Kriegsreifezeugnissen, Erleichterung der Zulassung zum Studium für Lehrer und Lehrerinnen, Zwischensemester für Kriegsteilnehmer, Wahl von Staatsbeamten zu Gemeindevertretern, Erhöhung der Auditorien- und Institutsgelder sowie Praktikantenbeiträge, Wegfall der Abtestierung von Übungsvorlesungen, Wegfall von Veränderungsanzeigen bei Vorlesungen, Kleiderdiebstähle in Instituten, Postverkehr mit Polen, Vorbereitungskurse für studierende Frauen, Verkehr mit Behörden in besetzten Gebieten, Aufnahme studierender Elsässer, Druck der Dissertationen, Neuregelung zur Rückgabe von Orden nach Ableben des Besitzers, Beamtenvereidigung, Kolleggeldererhöhung, Beamte als Mieterbeisitzer, Anstellung von Assistenten, Einschränkung der Dienstreisen, Habilitation von Frauen, Erleichterung für studierende Auslanddeutsche, Bildung von Studentenschaften, Ablehnung der Fahrpreisermäßigung für Studierende, Auslandsvorlesungen und Reisen. - Einrichtung eines Instituts für Palästinawissenschaften unter Leitung von Prof. D. Dr. Dalman. - Ernennung von Prof. Girgensohn zum 2. Universitätsprediger. - Stipendium für Privatdozent Hänel. - Promotion des H. Laag zum Lizentiaten. - Danksagung zur Ehrenpromotion von Christian Bürcksteiner (?). - Promotionsantrag des Pastors Lic. Dürselen. - Gesuch um Assistentenstelle am Praktisch-theologischen Institut für Lic. Bauernfeind. - Bücherschenkung von Vizekonsul Lassen an Studierende. - Genehmigung einer 2. Kollekte für bedürftige theol. Studierende. - Nichtverkürzung zwischen theol. Prüfungen. - Deicke-Gutknecht-Stiftung für die Fakultät. - Satzung des Schwerin-Stipendiums. - Stipendienverteilung. - Berliner Anweisung für theol. Studierende. - Vorschläge des Allgemeinen Studententages zur Reform des evangelisch-theol. Studiums. - Wahl von Vertretern zur Reichsschulkonferenz und zum evangelischen Kirchentag. - Fakultätskonferenz in Halle. - Förderung der Volkshochschul-Bewegung in Pommern. - Keine Ernennung ehemaliger Straßburger Professoren. - Protokoll der 14. preußischen Rektorenkonferenz. - Anfragen: zu 5-stündigen Vorlesungen, Leipzig zur Änderung der Promotionen, Akademisches Instituts für Kirchenmusik in Erlagen zu Inhalt und Annahme der Übungen, wegen des literarischen Nachlasses von Dr. Salis. - Erklärung des Verbandes der deutschen Hochschulen zur Besoldungsreform. - Antrag des Universitätskassenrendanten. - Einladungen: Allgemeine evangelisch-lutherischee Konferenz, 27. Jahresfest des pommerschen Provinzialverbandes für die Berliner Missionsgesellschaft, 38. Kongreß für Innere Mission, Jahresversammlung der Gustav-Adolf-Stiftung, 50jähriges Bestehen der evangelischen Diakonissenanstalt Bethanien, Jahresversammlung des pommerschen Pfarrervereins. - Amtsübernahme des Rektors Dr. Wilh. Kähler und Preisaufgabe. - Personal- und Studentenverzeichnisse mit Verzeichnis im Krieg Verstorbener. - Vorlesungsverzeichnisse.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:30 MEZ