Erbzinsverkauf. Vor den Bonner Schöffen Gobel Roysgin und Johann van Dudistorp verkaufen Frederich genannt Fritz, Peters Eidam van me garthuse und Frau Bela dem Abt und Konvent zu Heisterbach einen Erbzins im Betrag von 2 Mark Köln. Penninggeld und belasten damit ihr von Fritz' Vater Noilden bewohntes Erbe in der Getrudengasse zu Bonn (dru gehusere ind eyn grass an eyn anderen, so wye dat gelegen is up der stede muyre an me Ryne). Dieses Erbe ist Lehngut des Abtes und Konvents von Heisterbach, die von demselben als Lehnsherren einen jährlichen Zins im Betrag von 16 Schilling 4 Pfennig beziehen, so dass also die Eheleute Fritz von jetzt ab jährlich am 11. Nov. (up sint Mertyns dach des heilgen busscoffs) 3 Mark 4 Schilling 4 Pfennige an die Abtei zu entrichten haben. Es siegeln die Schöffen zu Bonn.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
Objekt beim Datenpartner