Kläger: Gosche Rantzau zu Deutsch-Nienhof und Troiburg, ab 1622 seine Söhne Gosche und Daniel Rantzau, auch Cai Rantzau zu Emkendorf als Erben des Peter Rantzau zu Troiburg und Ahrensburg, Margarethe Rantzau zu Ahrensburg, Witwe des Peter Rantzau zu Troiburg und Ahrensburg, Beklagter: Heinrich von Buchwaldt zu Sierhagen und Schierensee, für seinen Sohn Detlef von Buchwaldt zu Hoisbüttel, Vikar zu Hamburg, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Martin Khun, Dr. Johann Philipp Bohn, Dr. Johann Agricola, Streitgegenstand: Streit um die Grenzziehung zwischen Ahrensburg und Wulfsdorf bei dem Bredenbeker Fischteich, dem "Bullhuser Damm" und einer Schäferei
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Kläger: Gosche Rantzau zu Deutsch-Nienhof und Troiburg, ab 1622 seine Söhne Gosche und Daniel Rantzau, auch Cai Rantzau zu Emkendorf als Erben des Peter Rantzau zu Troiburg und Ahrensburg, Margarethe Rantzau zu Ahrensburg, Witwe des Peter Rantzau zu Troiburg und Ahrensburg, Beklagter: Heinrich von Buchwaldt zu Sierhagen und Schierensee, für seinen Sohn Detlef von Buchwaldt zu Hoisbüttel, Vikar zu Hamburg, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Martin Khun, Dr. Johann Philipp Bohn, Dr. Johann Agricola, Streitgegenstand: Streit um die Grenzziehung zwischen Ahrensburg und Wulfsdorf bei dem Bredenbeker Fischteich, dem "Bullhuser Damm" und einer Schäferei
LASH, Abt. 390 Nr. 392
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1614-1626
Enthält: Landgericht 1614-1620, RKG 1621-1623 (!621-1626); Notariatsinstrument über die Inbesitznahme der Landstücke, die Detlef von Buchwaldt durch den Spruch der eingesetzten Kommission 1620 erhalten hatte (Q 18); Bescheinigung des kaiserlichen Postmeisters zu Hamburg 1622 über den Verlust von Briefen und Paketen durch "Kriegsvolk" in der Grafschaft Lippe (Q 12)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 53, 391
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:02 MEZ