Gerichtsbrief des Gerichts zu Barbelroth (Schultheiß: Michel Zimpelman, Schöffen: Heinrich Klein zu Barbelroth, Vältin Gülch zu Kandeln, Hans Hail zu Hergersweiler, Nickel Frech zu Dihrbach, Wendel Reinhart zu Kapellen, Hans Mohr und Hans Besch, beide zu Harbach) darüber, dass Hanß Brinck von Dandihrbach, Bastian Voltz zu Barbelroth, die Kinder des Hans Wantt zu Obernhausen und Vältin Gänsel zu Hergersweihler sich anlässlich der Neubeschreibung der Deutschordensgüter verpflichtet haben, von den ihnen durch das Deutsche Haus zu Chronweissenburg erbrechtsweise verliehenen, genannten Grundstücken in der hergersweiler Markung jährlich vier Achtel Korns und zwei Achtel Hafer zu entrichten, sie nicht zu verpfänden oder zu belasten und dafür genannte Grundstücke zu Pfand setzen. - Genannt als Angrenzer: das Frauenkloster Hailspruck, die Witwe des Hans Darst, Vältin Gänselmayer, die Erben des Hans Hail und die des Jog Brunck, die Kinder des Hans Her, Martin Lang, Steffan Gänselmayer zu Candel, Claus Zimpelman zu Hergerswiler, Niclas Kartt zu Bergzabern, Barttel Gänselmayer, Hans Hail zu Hergersweihler, Martin Aichenlaubs Erben, die Erben des Hans Keres, Bastian Voltz, die Erben des Dither Kayser, Martin Machoff, die Tochter des Hans Wantt, Mathes Kehr, Hans Rühl, Heinrich Klein, Hans Prentz, der Graf von Leiningen, Jobst Kehr, Wolff Gölch, Gilg Gölch. - Vertreter des Ordens zur Neubeschreibung: Niclas Becker, Bürger zu Neckarsulm. - Frühere Erbrechter: 1399 Haug v. Rüde und seine Ehefrau Margretha. - Siegel: Gericht.