Landratsamt Ludwigsburg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 20/12 II
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Innenministerium >> Landratsämter
1938-1972 (Vorakten ab 1838, Nachakten bis 1982)
Vorbemerkung: Der Landkreis Ludwigsburg entstand im Zuge der von der nationalsozialistischen Landesregierung zum 1. Oktober 1938 verfügten neuen Kreiseinteilung, bei der die Oberämter Besigheim, Brackenheim, Marbach und Maulbronn aufgelöst, die übriggebliebenen Kreise Ludwigsburg, Leonberg, Vaihingen und Waiblingen dagegen entsprechend vergrößert wurden. Er umfaßte die unten genannten Gemeinden, bis er zum 1. Januar 1973 im Großkreis Ludwigsburg aufging, der daneben Teile der ehemaligen Landkreise Vaihingen, Leonberg, Backnang und Heilbronn erhielt. Die nachstehend verzeichneten Akten wurden in den Jahren 1954 bis 1978 vom Landratsamt Ludwigsburg abgegeben. Der Zeitangestellte Alfred Ibrom hat sie unter Anleitung von Staatsarchivrat Dr. Mögle-Hofacker zum vorliegenden Bestand formiert, neu verpackt, wie folgt verzeichnet und in Anlehnung an den Flattich-Aktenplan für Württembergische Landratsämter klassifiziert. Der Unterzeichnete hat die Titelaufnahmen und die Bestandsgliederung 1988 stichprobenweise überprüft und das Findbuch für die EDV-Erfassung aufbereitet. Die nicht belegten Bestellnummern sind das Ergebnis zahlreicher Nachkassationen, die dabei vorgenommen wurden und einen Umfang von 39,6 lfd. m hatten. Hingewiesen sei darauf, daß in der Registratur des Landratsamtes häufig Ortsakten entsprechend ihrer Zugehörigkeit nach der Gemeindereform abgelegt waren (z.B. Groß- und Kleiningersheim unter Ingersheim, Geisingen unter Freiberg a.N.) und diese vorarchivische Ordnung bei der Verzeichnung beibehalten worden ist. Für die Benutzung des Bestandes ist ferner zu beachten, daß bei vielen Büscheln die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist und es sich in zahlreichen Fällen um Schriftgut handelt, das sich nach seiner Zweckbestimmung auf eine natürliche Person bezieht oder das von besonderen Rechtsvorschriften über Geheimhaltung betroffen ist. Die mögliche Vorlage ist daher in jedem Einzelfall zu prüfen. Ludwigsburg, Juni 1988 Dr. Kretzschmar
Die Gemeinden des Landkreises Ludwigsburg: (Quelle: Staatshandbuch für Baden-Württemberg. Wohnplatzverzeichnis 1961, Stuttgart 1964, S. 112 - 117) 1. Aldingen 2. Asperg 3. Beihingen am Neckar 4. Benningen 5. Besigheim 6. Bietigheim 7. Bissingen an der Enz 8. Bönnigheim 9. Erdmannhausen 10. Erligheim 11. Freudental 12. Geisingen am Neckar 13. Gemmrigheim 14. Großbottwar 15. Großingersheim 16. Großsachsenheim 17. Hessigheim 18. Heutingsheim 19. Hochberg 20. Hochdorf 21. Höpfigheim 22. Hofen 23. Hof und Lembach 24. Hohenstein 25. Kirchheim am Neckar 26. Kleinbottwar 27. Kleiningersheim 28. Kleinsachsenheim 29. Kornwestheim 30. Löchgau 31. Ludwigsburg 32. Marbach am Neckar 33. Markgröningen 34. Möglingen 35. Mundelsheim 36. Murr 37. Neckargröningen 38. Neckarrems 39. Neckarweihingen 40. Oberstenfeld 41. Ottmarsheim 42. Pleidelsheim 43. Poppenweiler 44. Schwieberdingen 45. Steinheim an der Murr 46. Tamm 47. Unterriexingen 48. Walheim 49. Winzerhausen
Die Gemeinden des Landkreises Ludwigsburg: (Quelle: Staatshandbuch für Baden-Württemberg. Wohnplatzverzeichnis 1961, Stuttgart 1964, S. 112 - 117) 1. Aldingen 2. Asperg 3. Beihingen am Neckar 4. Benningen 5. Besigheim 6. Bietigheim 7. Bissingen an der Enz 8. Bönnigheim 9. Erdmannhausen 10. Erligheim 11. Freudental 12. Geisingen am Neckar 13. Gemmrigheim 14. Großbottwar 15. Großingersheim 16. Großsachsenheim 17. Hessigheim 18. Heutingsheim 19. Hochberg 20. Hochdorf 21. Höpfigheim 22. Hofen 23. Hof und Lembach 24. Hohenstein 25. Kirchheim am Neckar 26. Kleinbottwar 27. Kleiningersheim 28. Kleinsachsenheim 29. Kornwestheim 30. Löchgau 31. Ludwigsburg 32. Marbach am Neckar 33. Markgröningen 34. Möglingen 35. Mundelsheim 36. Murr 37. Neckargröningen 38. Neckarrems 39. Neckarweihingen 40. Oberstenfeld 41. Ottmarsheim 42. Pleidelsheim 43. Poppenweiler 44. Schwieberdingen 45. Steinheim an der Murr 46. Tamm 47. Unterriexingen 48. Walheim 49. Winzerhausen
2024 Büschel (103,7 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ