5 Rollen mit Namen der Dürener Häuser und ihrer Besitzer, 17. und 18. Jahrhundert; nach Straßen und Tirmtern geordnet
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Geuenich, 202 - 206
Geuenich Nachlass Geuenich
Nachlass Geuenich >> 05 Verschiedenes
1600 - 1700
Enthält: Zur Numerierung der Häuser seit 1792 Am 14. Januar 1792 beschloss der Dürener Stadtrat, die Häuser in der Stadt durchgehend zu numerieren (Geuenich, Straßennamen, S. 19, Protokollauszug abgedruckt). Dass dieses Numerierung 1792 auch tatsächlich erfolgt ist, beweist der sog. Personalnachweis für die Jahre 1792 und 1793 (A 3, Bd. 4, beide Jahre in diesem Band). Für beide Jahre ist darin (1792: fol. 25 r.; 1793: fol. 22 v.) nur jeweils ein einziges Haus, nämlich "479 lediges hauß" (1792), "n° 479 lediges hauß" (1793) mit einer Nummer angegeben. Da aber die Nachbarn links und rechts zu den Häusern genannt sind, lässt sich aus dem Vergleich mit den Steuerlisten und Bevölkerungstabellen der Französischen Zeit (Bestand Französische Zeit, Abt. D; Tür- und Fenstersteuerliste von 1799 bei den Personalnachweisen) ersehen: Die Numerierung von 1792 ist bis mindestens September / Oktober 1805 (vendémiaire l'an XIV. Französische Zeit, D9) unverändert beibehalten worden. Ob die französische Verordnung über die Numerierung der Häuser vom 11.1.1805 in Düren eingeführt wurde (Geuenich, Straßennamen, S. 20), bleibt noch festzustellen; desgleichen, ob die Numerierung der Häuser während des 19. Jahrhunderts diejenige von 1792 war. Die von Geuenich tirmpterweise auf Rollen verzeichneten Inhaber der Häuser sind darin unter der 1792 eingeführten Numerierung aufgeführt. Die undatierte französische Katasterkarte von ca. 1809/1812 enthält Parzellennummern, die mit den Hausnummern nicht identisch sind.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:32 MEZ