Maßnahmen gegen die Pest in Spandau, Berlin und Cölln
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A Rep. 590 Nr. 7
A Rep. 590 Nr. Pr.Br. Rep. 8 Stadt Spandau Nr. 4, STA Rep. 38 Magistrat der Stadt Spandau, Nr. 4, A Rep. 038-03 - Magistrat der Stadt Spandau, Nr. 4
Registratursignatur: A Rep. 590 Nr. acc. 24/36; Kgl. Rg. 9 NWE
A Rep. 590 Magistrat der Stadt Spandau bis 1809
A Rep. 590 Magistrat der Stadt Spandau bis 1809 >> 07. Armen- und Gesundheitsversorgung >> 07.01. Medizinalversorgung
1567 - 1710
Enthält: Kurfürst Joachim Friedrichs Pestordnung für Berlin und Cölln (Alt-Ruppin, 20. Juli 1598), Abschrift.- Der Rat zu Berlin und Cölln teilt dem Rat zu Spandau mit, dass wegen des dortigen Pestausbruchs aus Spandau kommende Personen in Berlin und Cölln nicht eingelassen, die Post zwischen den Städten aber weiter befördert würde, 7. August 1637.- Kurfürst Georg Wilhelm weist den Rat zu Spandau an, zur Eindämmung der Pest Erkrankte nach außerhalb zu bringen, ihre Häuser mit weißen Kreuzen zu markieren und sowie Verstorbene bevorzugt nachts und in aller Stille außerhalb der Stadt beizusetzen, 14. September 1637.- Verzeichnis über die während der Pest an Spandauer Einwohner gezahlte Unterstützungsgelder, 1567-1559.- Verzeichnis der zwischen dem 9. Juli und dem 30. Dezember 1576 in Spandau an der Pest verstorbenen (begrabenen) Personen.- Maßnahmeplan für den Fall eines Pestausbruchs (Entwurf), 10. März 1710.
v. Ewald, Juni 1940 (?)
Bl. 1-39 + Deckblatt
Archivale
Verweis: ex GSTA/ BLHA Pr.Br. Rep. 8 Stadt Spandau Nr. 4
Name: Alter Titel: Pest-Ordnung Churf(ürst) Joach(im) Friderichs vor Cöllln u(nd) Berlin, 1598 - nebst Verzeichniß derer in d(er) Pest-Zeit(?) a(nn)o 1567 und 1576 gewordenen Kranck(en)? und Todten.
Edition: Johannes Schultze: Die Pest in Spandau 1576, in: Forschungen zur Brandenburgischen und preußischen Geschichte Bd. 50, Berlin 1938, S. 122-129.
Pestordnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 10:17 MEZ
Hierarchie
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- A Bestände vor 1945 (Tektonik)
- A 2 Magistrat der Stadt Berlin (Tektonik)
- A 2.1 Rat und Magistrat von Berlin, Cölln und den Vorstädten bis 1806 (Tektonik)
- A Rep. 590 Magistrat der Stadt Spandau bis 1809 (Bestand)
- 07. Armen- und Gesundheitsversorgung (Gliederung)
- 07.01. Medizinalversorgung (Gliederung)