Kläger: Joachim Thieß(en), Bürger zu Lübeck, Beklagter: Claus Mo(e)ller zu Meldorf, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Prozessvertreter: Dr. Christoph Behem, Dr. Malachias Ramminger, Streitgegenstand: Streit um die Einweisung in die Güter des Joachim Thieß wegen einer Mitbürgschaft für die Zahlung an Claus Moller als Sühne für einen von Carsten Lauerhof an Peter Moller verübten Totschlag
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Kläger: Joachim Thieß(en), Bürger zu Lübeck, Beklagter: Claus Mo(e)ller zu Meldorf, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Prozessvertreter: Dr. Christoph Behem, Dr. Malachias Ramminger, Streitgegenstand: Streit um die Einweisung in die Güter des Joachim Thieß wegen einer Mitbürgschaft für die Zahlung an Claus Moller als Sühne für einen von Carsten Lauerhof an Peter Moller verübten Totschlag
LASH, Abt. 390 Nr. 487
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1577-1584
Enthält: Amtmann zu Heide 1577, Regierung des Herzogtums 1577, RKG 1578-1584; Auszug aus dem Lübecker Niederstadtbuch 1576, Zeugenaussagen über den Tathergang u . a. durch die Wirtin in der Rönnauer Mühle bei Travemünde (Q 15); Sühnevertrag von 1576 (Q 16), Prozesskostenaufstellung 1578-1582 (Q 23)
Verzeichnung
siehe auch Aktenstücke in Abt. 390 Nr. 549
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:58 MEZ