Geistliche Lagerbücher: Kloster Kniebis (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 102/38
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Selekte >> Altwürttembergische Lagerbücher >> Hauptreihen des Kammer- und Kirchenguts >> Geistliche Lagerbücher der Kirchengutsverwaltung (gesamt)
1521-1844
1. Zur Überlieferung des Klosters Kniebis: Die schriftliche Ersterwähnung einer Kapelle auf dem Kniebis stammt aus dem Jahre 1267. Im gleichen Jahr erfolgte die Erhebung dieser Kapelle zur Pfarrkirche mit einem eigenen Zehntbezirk. 1278 verzichtete Heinrich von Fürstenberg auf seine Lehenshoheit und schenkte die Kirche samt Zubehör den Franziskanermönchen, die sich auf dem Kniebis angesiedelt hatten. In der Folge kam es zu zahlreichen Schenkungen und käuflichen Erwerbungen durch das Kloster. Im Jahre 1341 nahm der Konvent auf dem Kniebis die Regel des hl. Benedikt an und unterstellte sich dem Kloster Alpirsbach, allerdings unter Vorbehalt des Rechts auf freie Priorswahl und freie Verfügung über ihre Einkünfte. Zur weiteren Geschichte des Klosters sei hier auf die Internetseite www.kloester-bw.de verwiesen. Dort findet sich eine umfassende Darstellung von Kerstin Arnold. Das Kloster wurde 1534/35 unter Herzog Ulrich von Württemberg reformiert. Die Güter des aufgehobenen Klosters kamen dann bis 1810 unter die Verwaltung des neu eingerichteten Klosteramtes Alpirsbach. Weitere Unterlagen bzgl. des Klosters finden sich u.a. in folgenden Beständen: A 55 Darlehen und Schulden A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten A 281 Kirchenvisitationsakten A 284/3 Kirchenrat: Ämterregistratur, hier Kloster- u. Forstverwaltung Alpirsbach A 284/24 Kirchenrat: Ämterregistratur, hier Geistliche Verwaltung Dornstetten A 284/68 Kirchenrat: Ämterregistratur, hier Nagold: Geistliche Verwaltung und Alpirsbacher Klosterpflege A 284/78 Kirchenrat: Ämterregistratur, hier Reichenbach: Klosterschaffnerei und Forstverwaltung A 297 Weltliche Zins- und Haischbücher A 303 Geistliche Ämterrechnungen A 339 Dornstetten W A 340 Dornstetten G A 340 L Dornstetten W und G A 343, L Freudenstadt W A 344, L Freudenstadt G A 381, L Nagold W A 382 Nagold G A 468 Geistl. Zins- und Haischbücher A 470 Kloster Alpirsbach A 470 L Klosteramt Alpirsbach A 494 Kloster Kniebis A 516 Reichenbach (Klosterreichenbach) A 516 L Klosteramt Reichenbach A 602 Württembergische Regesten H 101/16 Weltl. Lagerbücher: Oberamt Dornstetten H 101/19 Weltl. Lagerbücher: Oberamt Freudenstadt H 101/42 Weltl. Lagerbücher: Oberamt Nagold H 102/2 Geistl. Lagerbücher: Kloster Alpirsbach H 102/3 Geistl. Lagerbücher: GV Alpirsbach H 102/21 Geistl. Lagerbücher: GV Dornstetten H 102/24 Geistl. Lagerbücher: GV Freudenstadt H 102/32 Geistl. Lagerbücher: StV Herrenberg H 102/55 Geistl. Lagerbücher: GV Nagold H 102/63 Geistl. Lagerbücher: Kloster Reichenbach
2. Zur Verzeichnung des Bestandes: Für den vorliegenden Bestand H 102/38 fertigte Dieter Wunder 1957 ein handschriftliches, Herbert Natale 1974 ein maschinenschriftliches Repertorium an. Die Bearbeitung der Titelaufnahmen (in Scope) wurde im Oktober 2019 von den Anwärtern des geh. Dienstes Lena Kirchner und Raphael Schmitz durchgeführt. Die Endredaktion übernahm Gabriele Löffler. Der Bestand umfasst 36 Bände ( 1,1 lfd. m). Im Findbuch werden außerdem 7 Einzelurkunden erwähnt, die z. T. mehrfach als Abschriften in den Lagerbüchern überliefert sind. Soweit vorhanden wurde auf die Originale verwiesen. Stuttgart, Dezember 2019 Gabriele Löffler
2. Zur Verzeichnung des Bestandes: Für den vorliegenden Bestand H 102/38 fertigte Dieter Wunder 1957 ein handschriftliches, Herbert Natale 1974 ein maschinenschriftliches Repertorium an. Die Bearbeitung der Titelaufnahmen (in Scope) wurde im Oktober 2019 von den Anwärtern des geh. Dienstes Lena Kirchner und Raphael Schmitz durchgeführt. Die Endredaktion übernahm Gabriele Löffler. Der Bestand umfasst 36 Bände ( 1,1 lfd. m). Im Findbuch werden außerdem 7 Einzelurkunden erwähnt, die z. T. mehrfach als Abschriften in den Lagerbüchern überliefert sind. Soweit vorhanden wurde auf die Originale verwiesen. Stuttgart, Dezember 2019 Gabriele Löffler
36 Bände (1,10 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Selekte (Tektonik)
- Altwürttembergische Lagerbücher (Tektonik)
- Hauptreihen des Kammer- und Kirchenguts (Tektonik)
- Geistliche Lagerbücher der Kirchengutsverwaltung (gesamt) (Tektonik)
- Geistliche Lagerbücher: Kloster Kniebis (Bestand)