Nachlässe, Deposita und Nachlaßsplitter: Andre, Josef (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenKonrad-Adenauer-Stiftung e.V. - Archiv für Christlich-Demokratische Politik
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01-208
Archiv für Christlich-Demokratische Politik (Archivtektonik) >> Nachlässe, Deposita und Nachlaßsplitter
1904-1977
1907-1933 MdL Württemberg (Zentrum), 1919-1928 Mitglied der Verfassunggebenden Nationalversammlung bzw. MdR, 1924-1933 Vizepräsident des württembergischen Landtages, 1928-1933 Präsident der Landesversicherungsanstalt Württemberg, nach dem 20. Juli 1944 verhaftet, Haft in Gefängnissen in Stuttgart, im KZ Welzheim und anschließend im Arbeitserziehungslager (AEL) Aistaig bei Oberndorf am Neckar, 1945 Mitgründer der CSVP, 1945/46 Wirtschaftsminister, 1946 Minister zur besonderen Verwendung in Württemberg-Baden, 1946-1950 MdL Württemberg-Baden. MdR/MdL Württemberg: Reden, Presseartikel, Materialien der Zentrumsfraktion 1907-1933; Präsident der Landesversicherungsanstalt: Korrespondenz, Informationsmaterialien, Dokumentationen (Sozialpolitik und Versicherungswesen) 1928-1933; Wirtschaftsministerium Württemberg-Baden: Flüchtlingswesen, Bodenreform, Entnazifizierung, Schulreform, Haushalt, Sozialpolitik, Bausparwesen, Wiedergutmachung (Korrespondenz, Aktenvermerke, persönliche Notizen, Materialien) 1945-1950; MdL Württemberg-Baden (Vorläufige Volksvertretung, Verfassunggebende Landesversammlung, Landtag): Protokolle, Entwürfe, Eingaben 1946-1949; Länderrat/Parlamentarischer Rat: Materialsammlung 1946-1948; CSVP/CDU: LV Nordwürttemberg, LV Nordbaden, KV Stuttgart, KV Aalen (Gründung, Organisation) 1945-1949, CDUD Berlin 1945/46, Zonenausschuss der CDU der Britischen Zone 1945-1948, CDU/CSU-Arbeitsgemeinschaft (Ausschüsse) 1946-1948; Reden und Artikel 1945-1948, Privatkorrespondenz und Persönliches 1904-1950, Unterlagen von Monika Leist-Andre 1950-1977.
2,8
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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