Philipp Graf von Nassau-Saarbrücken bekundet, daß der Edelherr Heinrich zu Finstingen, sein Neffe, ihm 1/2 an Schloß, Burg und Stadt und Vorburg zu Diemeringen mit allem Zubehör für 4000 Gulden versetzt hat und davon 1/4 mit 1000 Gulden zu seiner Lebzeit einlösen kann und belehnt diesen mit 1/4 der Pfandschaft. Siegler: Aussteller.
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121, U von Finstingen 1422 März 8 a
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 7 Anfangsbuchstabe F >> 7.6 von Finstingen
1422 März 8
Ausfertigung, Pergament, Siegel ab; dabei Abschrift 1470 Dezember 9 beglaubigt von Johannes von Diedenhoffen, Kirchherr zu Gänglingen (Gengelingen), Metzer Bistums, kaiserlicher Notar (Unterschrift Johannes cellerarii); weitere beglaubigte Abschrift von 1470 Dezember 9 zusammen mit 1422 März 8 b und 1443 August 27 in 1422 März 8 f
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff den Sondag, als man in der heiligen kirchen singet Reminiscere, als man in Metzer bistome schribet 1421
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ