Militärdokumente von Mitgliedern des Metzgerhandwerks
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E 5/47 Nr. 10
E 5/47 Fleischerinnung
Fleischerinnung
1658 - 1687
Enthält:
1) Conrad Fasold, Leutnant im freiherrlich Plierischen Regiment, sowie die Fähnriche Hans Leonhard Naggendorfer aus Steyr und Johannes Kramer aus Riga und Livland bestätigt den Eheleuten Hans Georg Müller und Ursula Müller, dass ihr Bruder bzw. Schwager, der Nürnberger Metzgerknecht Peter Ludwig in Wien in das Speyerische Regiment der Carnitzkischen Compagnia eingetreten und im Herbst 1657 in Italien bei Caßul an der hitzigen Krankheit gestorben ist, d.d. 7./17. Aug. 1658.
2) Pass der Stadt Metz für Jean Geure [französisch], d.d. 16. Jan. 1685.
3) Christoph Ferdinand Hochingen, Feldwebel, sowie Jacob Preiß, Fourier in der Löffelholz'schen Kompanie des General Graf Daun'schen Regiments bestätigen, dass der am 5. Febr. 1684 in Gostenhof angeworbene Metzger Erasmus Schumann bereits im Mai 1684 vor dem Abmarsch nach Ungarn noch in Böhmen an einer Krankheit verstorben und in einem Weiler zwischen Camberg und Jankau begraben worden ist, d.d. 3. Mär. 1687.
1) Conrad Fasold, Leutnant im freiherrlich Plierischen Regiment, sowie die Fähnriche Hans Leonhard Naggendorfer aus Steyr und Johannes Kramer aus Riga und Livland bestätigt den Eheleuten Hans Georg Müller und Ursula Müller, dass ihr Bruder bzw. Schwager, der Nürnberger Metzgerknecht Peter Ludwig in Wien in das Speyerische Regiment der Carnitzkischen Compagnia eingetreten und im Herbst 1657 in Italien bei Caßul an der hitzigen Krankheit gestorben ist, d.d. 7./17. Aug. 1658.
2) Pass der Stadt Metz für Jean Geure [französisch], d.d. 16. Jan. 1685.
3) Christoph Ferdinand Hochingen, Feldwebel, sowie Jacob Preiß, Fourier in der Löffelholz'schen Kompanie des General Graf Daun'schen Regiments bestätigen, dass der am 5. Febr. 1684 in Gostenhof angeworbene Metzger Erasmus Schumann bereits im Mai 1684 vor dem Abmarsch nach Ungarn noch in Böhmen an einer Krankheit verstorben und in einem Weiler zwischen Camberg und Jankau begraben worden ist, d.d. 3. Mär. 1687.
Umfang/Beschreibung: 3 St.
Archivale
Indexbegriff Person: Fasold, Conrad
Indexbegriff Person: Geure, Jean
Indexbegriff Person: Hochingen, Christoph Ferdinand
Indexbegriff Person: Kramer, Johannes
Indexbegriff Person: Ludwig, Peter
Indexbegriff Person: Müller, Hans Georg
Indexbegriff Person: Müller, Ursula
Indexbegriff Person: Naggendorfer, Hans Leonhard
Indexbegriff Person: Preiß, Jacob
Indexbegriff Person: Schumann, Erasmus
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Militärdokumente
Indexbegriff Person: Geure, Jean
Indexbegriff Person: Hochingen, Christoph Ferdinand
Indexbegriff Person: Kramer, Johannes
Indexbegriff Person: Ludwig, Peter
Indexbegriff Person: Müller, Hans Georg
Indexbegriff Person: Müller, Ursula
Indexbegriff Person: Naggendorfer, Hans Leonhard
Indexbegriff Person: Preiß, Jacob
Indexbegriff Person: Schumann, Erasmus
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Militärdokumente
Böhmen
Camberg
Caßul
Gostenhof
Italien
Jankau
Livland
Metz
Riga
Steyr
Ungarn
Wien
Metzger
Metzgerhandwerk
Krankheit, hitzige
Leutnant
Fähnrich
Metzgerknecht
Regiment, Speyerisches
Kompanie, Carnitzkische
Regiment, freiherrlich Plierisches
Pass
Fourier
Soldat
Feldwebel
Kompanie, Löffelholz'sche
Regiment, General Graf Daun
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ