Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Burgfeste-Dienste von Eigenhörigen des Domkapitels in den Ämtern Petershagen und Schlüsselburg
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Domkapitel Minden - Akten >> 22. Eigenhörige und Höfe >> 22.1. Generalia
1692-1765
Enthaeltvermerke: Enthält: Domkapitel an die Regierung wegen des Mißbrauchs der Burgfesten im Amt Reineberg 1692 desgleichen wegen der vom Amt angemuteten Dienste zu Jössen, Wulfhalgen und Rosenhagen 1701 Beschwerde über die Forderung von Diensten in Neuenknick: Kornfuhren nach Rehburg 1715, 1733 desgleichen wegen der Heranziehung zu Arbeiten an der königlichen Wesermühle bei Heimsen 1737 Amtmann Stuve zu Petershagen zu den Klagen der Eigenhörigen über ihre übermäßige Belastung: Pflügen des Eichelzuschlages und Fuhren nach Rehburg 1737-1740 Beschwerden des Henrich Huckolt und der Henrich Fretmeier zu Rosenhagen über die Heranziehung zu Diensten 1740 Beschwerde der Eigenhörigen zu Wulfhagen und Gehle über die Heranziehung zu Steinfuhren 1746 Beschwerde des Johann Harm Müller zu Schafhorst über die Heranziehung zu Wachdiensten auf dem Schloß durch den Amtmann zu Schlüsselburg 1746 Beschwerde über die Heranziehung zum Kalkholen von Apelern, Arretierung von Eigenhörigen 1748 Verweigerung von Burgfestendiensten zum Bau des Rothenhofes durch die Kammer mit Hinweis auf die Belastung durch die Heranziehung zu den Arbeiten am Vösser Damm 1749 Vorrang des Domkapitels vor dem Amt bei der Bestellung von Diensten 1749 Beschwerde der Eigenhörigen des Amts Schlüsselburg bzw. speziell von Neuenknick über die Aufforderung der Kammer zur Lieferung von Weidenbraken 1749 Beschwerde von Schafhorst über die Aufforderung zu Transport eines Branntweintopfes zur Reparatur 1754 Beschwerden über die Heranziehung zum Transport von Kanonen nach Wesel und Lippstadt 1765 Anforderungen zu Bollwerksfuhren und zum Briefetragen
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.