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Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen >> 3.1. Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
1736
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Beschwerden zahlreicher Gemeindevertreter über gewaltsames Vorgehen der Kaiserlich-katholischen Administrationskanzlei aufgrund angeblich rückständiger Schatzungsgelder; Rechtsstreitigkeiten und Verhandlungen vor dem Reichshofrat wegen der angeblichen Schwangerschaft der verwitweten Fürstin Leopoldine zu Nassau-Siegen zu der damit zusammenhängenden Erbfolge und Erbansprüche, besonders des Fürsten Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen; Korrespondenzen wegen der ärztlichen Überprüfung der Schwangerschaft der verwitweten Fürstin Leopoldine zu Nassau-Siegen; Sukzessionsstreitigkeiten wegen des Fürstentums Nassau-Hadamar; Anzeige über begangenen Wildfrevel in Hees; Gesuch um Einführung der Repartition bzw. eines neuen Landmaßes in Freudenberg und Seelbach; Konfiskation von Berganteilen des Engel Gundermann zu Neunkirchen am Kupfererzbergwerk auf dem Schöneberg und der Dreisbach durch Friedrich Wilhelm II. Fürst zu Nassau-Siegen und deren Verkauf; Beschwerde über die häusliche Niederlassung des sayn-altenkirchenschen Jagd- und Zollpächters Martin Blaufuß an der sayn-siegenschen Grenze. Korrespondenten u.a.: Notar Johann Ernst Hechler, Notar Friedrich Karl Trainer, Regierungsrat Dilthey, Hofrat Adam Jonatan Hertwich (Siegen), Notar Maximilian Heinrich Spanknabe, Notar Johann Gerhard Becker (Siegen), Matthias Wilhelm Haan, Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg, Regierungsrat L. Emmermann (Siegen), Agent von Fabrice (Wien), Heinrich von Diest (Wien), J. J. Schenck (Siegen), Wilhelm Carl Heinrich Friso (Wilhelm IV) Prinz von Oranien-Nassau, Subdelegierter Johann Jacob Bauermeister (Siegen), Subdelegierter Jeckeln (Siegen), Baudirektor E. P. Ploennies (Siegen).
289 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.