Der Offizial der Kölner Kurie beauftragt, im erzbischöflichen Konsistorium zu Köln zu Gericht sitzend, auf Antrag des Goswin de Tiele, Kanonikers der Reeser Kirche, den Notar Wilhelm de Duobusmontibus, gewisse Klauseln einer Urkunde bzw. eines Notarsinstruments [betr. Renten des Antoniusaltars zu Xanten] zu extrahieren und zu transsumieren, das vom Konvent des Klosters St. Gertrud zu Köln und von Heinrich Holtzappel besiegelt und von Johann von Straelen (Stra-) alias Wilhelm de Werda, Kleriker der Diözese Köln und Notar kaiserlicher Autorität, geschrieben und beglaubigt ist und ihm vorgelegt wurde und das er für echt befunden hat. Die Klauseln lauten: eine Rente von 3 Mark Xantener Pagaments, wozu die Eheleute Tilkin vomme Dike und Mettildis verpflichtet sind; eine Rente von 2 Mark Xantener Pagaments ohne Urkunde, wozu Goswin vander Borgh alias Poppelille verpflichtet ist; eine Rente von 6 Schilling Xantener Pagaments, wozu Dietrich inden Lewen verpflichtet ist; eine Jahrrente von 2 Mark Xantener Pagaments, wozu Michael de Tiegyl und seine Frau und ihre Erben verpflichtet sind; eine Rente von 31 Schilling Xantener Pagaments, wozu Werner Custer verpflichtet ist; eine Jahrrente von 18 Schilling Xantener Pagaments, wozu die Eheleute Genekin und Leysa verpflichtet sind; eine Rente von 1 Mark, wozu Jakob vanden Ape verpflichtet ist; eine Rente von 5 Schillling ohne Urkunde, wozu die Frau Femia verpflichtet ist. - Zeugen: die Magister Johann de Pauone, Doktor der Dekrete, und Hermann Stakelwegge, Advokaten, sowie Dietrich de Walle und Hermann de Aldenr[ade], Prokuratoren und Notare an der Kölner Kurie. Acta sunt hec in consistorio archiepiscopali Coloniensi predicto 1374 indictione duodecima mensis Maii die sexta ... Danach am letzten Mai an gleicher Stelle in Anwesenheit des Jakob von Düren (Duyren), des Prokurators Goswins, legte der Notar Wilhelm de Duobusmontibus die vorliegende Abschrift vor und bekundete ihre Übereinstimmung mit dem Original, und der Offizial verlieh ihr auf Antrag Jakobs öffentlichen Glauben. Er ließ das vorliegende Instrument durch den Notar Wilhelm schreiben und beglaubigen und mit dem großen Offizialatssiegel besiegeln. - Zeugen wie oben. - Beglaubigungsvermerk des Wilhelm de Duobusmontibus, Klerikers der Diözese Lüttich, in der Kölner Kurie geschworenen Notars päpstlicher und kaiserlicher Autorität. ... die vero ultima mensis Maii predicti ... Datum et actum ...

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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