Verzeichnis der von dem Bischof von Evreux in der Paderborner Unionssache abgehaltenen 28 Termine. Termin 26 auf einem als Urk. Nr. 31 a beigelegten Zettel bezeichnet. Davon wichtig: 15. April 1434. Nr.1: Präsentation der Kommission: Urkunde Nr. 25. 15. Juni 1434. Nr. 2: H. von Re.kl. überreicht seine Vollmacht (Urkunde 23). 20. September 1434. Nr. 14: Joh. Brenonis legt seine Vollmacht vom Erzbischof von Köln vor (Urkunde 33). 23. September 1434. Nr. 15: Joh. Brenonis bringt Einreden gegen die Kommission vor (Nr. 35), zurückgewiesen. 28. September 1434. Nr. 17: Die Einwände des Joh. Brenonis zugelassen und die Gegenpartei ad replicandum citiert. 2. Oktober 1434. Nr. 18: Die Paderborner Prokuratoren protestieren gegen Zulassung der Einreden. 5. Oktober 1434. Nr. 19: Der Paderborner Prokurator verlegt Kontumazialverfahren. Der Kölner erklärt das Gericht für inkompetent, da der Prozeß noch an der Kurie anhängig sei. 7. Oktober 1434. Nr. 20: Der Paderborner Prokurator bringt die Zitation des Erzbischofs mit der Exekution (Urkunde 32, 34) und läßt die Revokationsbulle (Nr. 19) Eugens IV. produzieren, um zu beweisen, daß der Prozeß in Rom beendet sei. 12. Oktober 1434. Nr. 21: Der Paderborner Prokurator verlangt Beschreitung des Kontumazialverfahrens, da die Kölner auf die am 7. Oktober vorgebrachten Dinge nicht repliziert haben. Der Kölner nochmals Annahme seiner Exzeptionen, und als dies verweigert wird apostoli. ap. refut. gewährt (Nr. 37, 36). 14. Oktober 1434. Nr. 22: Nochmaliges Verlangen des Kölners seine Einreden (Nr. 36) zuzulassen abgelehnt, apostoli refutatorii ausgefertigt (Nr. 38). 9. November 1434. Nr. 27: Die Nr. 22 eingelegte Appellation des Kölners hat ein Inhibitionsmandat des Bischofs von Gurk zuwege gebracht das am 9. November insinuiert wird

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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