Vergleichsbrief zwischen Abt Christoph von Kloster Ochsenhausen und Abt Balthasar von Kloster Rot wegen ihrer Untertanen zu Aichenberg und Edenbachen, vermittelt durch die Schiedsrichter Abt Georg von Weingarten und Ludwig Murer, Fuggerischen Beamten bei der Grafschaft Kirchberg, für Ochsenhausen und Abt Ludwig von Schussenried und Kaspar Brenner, Vogt der Herrschaft Brandenburg. Darin werden die Verträge von 1473 und 1509 bestätigt, der Weidebereich beider Gemeinden abgegrenzt, das Rot zustehende Fischrecht in den Gewässern der Gemeinden geregelt und die Strafen gegen Ochsenhausische Untertanen festgelegt, die das Fischverbot übertreten. Ferner wird geregelt die Wässerung der Ochsenhausischen Untertanen aus Wässern, die dem Kloster Rot gehören, das Fällen von Eichenholz in der Allmeinde, die Freizügigkeit der Untertanen in der Wahl ihrer Mühle, die Benützung des Ochsenhausischen Brunnenwassers zu Zellrot für die Rotische Mühle daselbst, das Verfügungsrecht und die niedere Gerichtsbarkeit über das Ochsenhausische Gut zu Unteropfingen, das Jörg Mayer innehat, und der Bau einer Schmiede des Klosters Rot zu Zellrot. Siegler: Die Äbte von Ochsenhausen, Rot, Weingarten, Schussenried, der Prior der Kartause zu Buxheim, Ludwig Murer, Caspar Brenner. Orig. Perg., beiliegend Kopie Papier, 7 S. in Holzkaps, anh.
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Vergleichsbrief zwischen Abt Christoph von Kloster Ochsenhausen und Abt Balthasar von Kloster Rot wegen ihrer Untertanen zu Aichenberg und Edenbachen, vermittelt durch die Schiedsrichter Abt Georg von Weingarten und Ludwig Murer, Fuggerischen Beamten bei der Grafschaft Kirchberg, für Ochsenhausen und Abt Ludwig von Schussenried und Kaspar Brenner, Vogt der Herrschaft Brandenburg. Darin werden die Verträge von 1473 und 1509 bestätigt, der Weidebereich beider Gemeinden abgegrenzt, das Rot zustehende Fischrecht in den Gewässern der Gemeinden geregelt und die Strafen gegen Ochsenhausische Untertanen festgelegt, die das Fischverbot übertreten. Ferner wird geregelt die Wässerung der Ochsenhausischen Untertanen aus Wässern, die dem Kloster Rot gehören, das Fällen von Eichenholz in der Allmeinde, die Freizügigkeit der Untertanen in der Wahl ihrer Mühle, die Benützung des Ochsenhausischen Brunnenwassers zu Zellrot für die Rotische Mühle daselbst, das Verfügungsrecht und die niedere Gerichtsbarkeit über das Ochsenhausische Gut zu Unteropfingen, das Jörg Mayer innehat, und der Bau einer Schmiede des Klosters Rot zu Zellrot. Siegler: Die Äbte von Ochsenhausen, Rot, Weingarten, Schussenried, der Prior der Kartause zu Buxheim, Ludwig Murer, Caspar Brenner. Orig. Perg., beiliegend Kopie Papier, 7 S. in Holzkaps, anh.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 869
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> IV. Beziehungen zu geistlichen benachbarten Herrschaften >> 1. Verträge und Streitsachen mit benachbarten geistlichen Herrschaften
1602 Oktober 5
Urkunden
Brenner, Kaspar; Vogt, Herrschaft Brandenburg
Buxheim, Hugo Thevenin; Prior
Mayer, Jörg, Unteropfingen
Murer, Ludwig, Kastenamtsverwalter, Fuggerischer Beamter, Grafschaft Kirchberg
Ochsenhausen, Christoph Spieß; Abt, 1558-1610
Rot an der Rot, Balthasar Held; Abt, (1591-1611)
Schussenried, Ludwig Mangold; Abt, -1604
Brandenburg; Herrschaft
Edenbachen : Erlenmoos BC
Unteropfingen : Kirchdorf an der Iller BC
Zell an der Rot : Rot an der Rot BC; Mühle
Zell an der Rot : Rot an der Rot BC; Schmiede
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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- Augustinerkloster Kreuzlingen - Restituierte Klöster (Tektonik)
- Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)
- IV. Beziehungen zu geistlichen benachbarten Herrschaften (Gliederung)
- 1. Verträge und Streitsachen mit benachbarten geistlichen Herrschaften (Gliederung)