Brief von Hermann Schnitzler an Henry Regnery
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RAK 114, A 102
RAK 114 Schnitzler, Hermann (1905-1976)
Schnitzler, Hermann (1905-1976) >> 03. Korrespondenz
3. September 1972
Enthält: Schnitzler spricht von einem geplanten Treffen mit Regnery im Oktober, welches jedoch aufgrund eines Treffens der deutsch-belgischen Kulturkommission in Brüssel (Schnitzler ist Mitglied des Kuratoriums) vor dem 17. Oktober stattfinden muss. Danach wird er noch einmal Vorlesungen in Bonn geben, vielleicht zum letzten Mal. Er spricht abermals von seinem Alltag im Ruhestand und seiner Familie, auch, dass er selten ins Museum fahre, aber zumindest noch die Ausstellung "Rhein und Maas" [Anm. d. Archivs: Ausstellung "Kunst und Kultur 800 – 1400", 14. Mai – 23. Juli 1972] angestoßen hatte, die ein großer Erfolg wurde.
Din-A 4
Archivale
Person 2 (Funktion): Empfänger
Person 2: Regnery, Henry
Person 1 (Funktion): Absender
Person 1: Schnitzler, Hermann
Person 2: Regnery, Henry
Person 1 (Funktion): Absender
Person 1: Schnitzler, Hermann
Diergard, Helga Olga Hedwig Liselotte Freifrau von - Zweite Ehefrau Hermann Schnitzlers
Regnery, Henry - Amerikanischer Verleger, Vater von Schnitzlers Schwiegertochter Susan
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:33 MEZ