Maximilian Joseph, König von Baiern, verleiht an Philipp Carl Anton von Greiffenklau, großherzoglich Würzburger geheimen Rat und Oberstallmeister, vertreten durch Adam Friedrich von Groß, vormals Domkapitular, geheimer Rat und Regierungspräsident des Hochstifts Bamberg, zu Mann- und Tochterlehen a) 1 Hof zu Bodelstatt mit 2 Scheunen und Stallungen für Pferde, Rindvieh und Schweine sowie mit den dazu gehörigen Äckern und Wiesen. Beständner des Hofs: Johann Michel Schuhmann, davor Hans Och. Der Hof wurde zusammen mit dem Reisenwieslein alljährlich verlassen. Pächter der Wiese: der Inhaber des Hofs zu Bodelstatt, davor Hans Stegner zu Schottenstein. b) 1 Gülthof zu Buchenrod, der einst in 3 Teile, "nach dem Schwedenkrieg aber in 6 Teile geteilt worden ist". Beständner der Hofteile: Gottlob Friedrich Martin Bischer zu 2/6 mit Haus und Stadel, Johann Georg Bauer zu 1/6, Johann Braun zu 1/6, Johann Peter Schultheiß zu 1/6 mit einer Hofstatt, die z. Zt. unbebaut ist, 1/6 ehemals von Michel Streng bebaut, seit 1779 jedoch in "20 Stücke zerschlagen". c) 3 Selden oder Fronseldengütlein zu Buchenrod (?); Beständner: Johann Georg Heß, Andreas Kolb, Georg Schramm, Witwer. Weitere Inhaber von einzelnen Äckern und Wiesen: Anna Barbara Angermüller, Johann Gottlieb Steuer, Hans Georg Schramm, Johann Georg Gönner, Johann Michel Angermüller, Peter Kraus, Johann Georg Bauer, Johann Georg Schramm, Hans Jörg und Johann Peter Kraus, Andreas Schuhmann, Johann Peter Hüls, Ernst Friedrich Vierneusel. Alle Lehen hatten Philipp Karl Anton von Greiffenklau und seine Brüder Lothar Franz Philipp, Franz Wilhelm, Karl Adolph, Friedrich Franz Philipp, Johann Godfried Lothar Franz 1791 Oktober 13 von Valerius, Abt des Klosters Banz, zu Lehen empfangen. Nach Aufhebung des Klosters Banz sind die aktiven Lehensrechte an den bayerischen König gefallen. Von den genannten Brüdern von Greiffenklau sind mit Ausnahme von Philipp Karl Anton alle "unbeerbt mit Tode abgegangen". Gegeben ... Bamberg am 29. Mai 1807

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Staatsarchiv Bamberg
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