Kläger: Matthias Dörring, Kurator der Maria Grö(h)n, Witwe des Peter Gröhn, Holz-Vogt und "Waldreuter" in Volksdorf, sowie Johann Friedrich Holst und Hinrich Grube als Vormünder der Kinder der Witwe (Beklagte).- Beklagter: Hein Heins, Bauern-Vogt zu Volksdorf, Peter Heins in Winterhude, Hans Reimers als Kurator der Katrina Graumann, geb. Heins, Witwe des Joachim Graumann in Ohlberg ("Ohlenburg") im Amt Reinbek, und Franz Hinrich Andersen, Notar, als Kurator der Gesche Ellerbrock in Winterhude, sowie die Kinder der Dorothea Soltau, geb. Heins, Witwe Eggers, dann Frau und Witwe des Peter Soltau in Farmsen, sämtlich als Erben und Kinder der Katharina Gröhn, Witwe des Johann Lukas Heins, dann erste Frau des Peter Gröhn, Holz-Vogt in Volksdorf (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Verweisung auf ein gerichtliches Verfahren und Ablehnung der Appellation an das Obergericht in einem Streit zwischen den Nachkommen der ersten und zweiten Frau des Peter Gröhn um die Erfüllung eines Vertrages wegen Vermögensabteilung
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Kläger: Matthias Dörring, Kurator der Maria Grö(h)n, Witwe des Peter Gröhn, Holz-Vogt und "Waldreuter" in Volksdorf, sowie Johann Friedrich Holst und Hinrich Grube als Vormünder der Kinder der Witwe (Beklagte).- Beklagter: Hein Heins, Bauern-Vogt zu Volksdorf, Peter Heins in Winterhude, Hans Reimers als Kurator der Katrina Graumann, geb. Heins, Witwe des Joachim Graumann in Ohlberg ("Ohlenburg") im Amt Reinbek, und Franz Hinrich Andersen, Notar, als Kurator der Gesche Ellerbrock in Winterhude, sowie die Kinder der Dorothea Soltau, geb. Heins, Witwe Eggers, dann Frau und Witwe des Peter Soltau in Farmsen, sämtlich als Erben und Kinder der Katharina Gröhn, Witwe des Johann Lukas Heins, dann erste Frau des Peter Gröhn, Holz-Vogt in Volksdorf (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Verweisung auf ein gerichtliches Verfahren und Ablehnung der Appellation an das Obergericht in einem Streit zwischen den Nachkommen der ersten und zweiten Frau des Peter Gröhn um die Erfüllung eines Vertrages wegen Vermögensabteilung
211-2_G 37 Teil 1
G 2342
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> G
1688,1715,1729-1738,1752-1754
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Albert Ruland. Beklagter: Lt. Gotthard Johann Hert. Nebenbeklagter: Lt. Lukas Andreas von Bostell.- Instanzen: 1. Land-Prätur der Geestdörfer 1750. 2. Rat 1750-1751. 3. Reichskammergericht 1752-1754.- Darin: Vertrag von 1688 wegen der Übergabe des Hofes des Hans Heins an seinen Sohn Johann Lukas Heins in Volksdorf ("Vollstorff"); Inventar von 1715 des Nachlasses des Johann Lukas Heins, Bauern-Vogt in Volksdorf; "Eheberedung" von 1715 zwischen Peter Gröhn und Katharina Heins, Witwe des Johann Lukas Heins; Rechnung des Hein Heins über die Schulden des Peter Gröhn unter anderem aus den Verkäufen von Schweinen und Stroh in den Jahren 1729-1734; Vergleiche von 1731-1732 zwischen Peter Gröhn und seinem Stiefsohn Hein Heins über Erbschaftsfragen; Aufstellung über das Vermögen und den Besitz (unter anderem Altenteils-Kate) des Peter Gröhn nach dem Tod seiner ersten Ehefrau Katharina 1736; Vergleiche zwischen den Parteien von 1738; Attest hamburgischer Prokuratoren von 1753 über den Begriff "Findung"; Auszug aus dem Notariatsinstrument von 1753 über die Appellation an die höchsten Reichsgerichte durch Johanna Pietronella Leers in Hamburg in ihrem Streit mit Peter Eschbach über Erbschaftsfragen unter Berufung auf den vorliegenden Prozess; Auszug aus der "Bramfelder Brandt-Gilde Ordnung und Rolle" 1753 unter anderem über das strittige Altenteil in Volksdorf.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11126 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ