Vor Statthalter, Präsident, Vizekanzler und anderen Hofräten des Erzbischofs Paris von Salzburg wird zwischen Marquart von Schwedy und Schafhausen, Administrator und Domdekan zu Passau, Domherr zu Salzburg und Augsburg und Propst zu Höglwörth (vertreten durch Dr.iur.utr. Martin Ettenhauer, Notar des Salzburger Konsistoriums, und Geörg Högler, domkapitlischer Urbarschreiber) und mehreren Untertanen des Klosters Höglwörth (vertreten durch die ersten 3 der unten Genannten) wegen des strittigen Schweinedienstes ein bereits ratifizierter Vergleich geschlossen. Demnach haben die Grunduntertanen je 1 oder 1/2 Schwein (1 Schwein = 40 Pfd.) jährlich an Sankt Andreastag zu liefern; die Differenzen nach unten (bis zu 35 Pfd.) und oben ist nach dem jeweiligen Fleischpreis mitzuentrichten oder zurückzuzahlen. Genaue Wiegebestimmungen. Der seit Beginn des Streites verfallene Schweinedienst ist mit 2 fl. zu erstatten; die vom Kloster angedrohten Strafen sind erlassen. Beide Parteien verpflichten sich zur Einhaltung des Rezesses. Die Höglwürtischen Grunduntertanen: Sebastian Obauer zu Obaw, Sebastian Hörl zu Guggenberg, Hannß Mayr zu Thall, Rueprecht Thaller zu Thall, Bernhart Thaler und Georg Schuester zu Högl, Hannß Egglhamer zu Egglhaimb, Balthasar Müesßgang zu Rosßdorff, Wolfganng Leitenpacher zu Leitenpach, Balthasar Hündterpenckher zu Panckh, Hannß Lechner am Schaferguet zu Hörafing, Wolf Graff von St. Geörgen (2 Güter), Geörg Mayr zu Oberreith, Wolf Podmer zu Poden, Stephan Podner, Wolff Khaltenpacher und Hannß Hinterreitter, beide zu Päbing. S: ambs secret