Urfehde Nr. 2
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A 2 e (Urfehden u.a.) Nr. A 2 e (Urfehden u.a.) Nr. 7075
A 2 e (Urfehden u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 19, 21-22, 26)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 19, 21-22, 26) >> Bd. 19 Urfehden
1384 Januar 25, St. Pauls Tag der Bekehrung
Regest: Ulr. Veheli und Mächt., seine eheliche Wirtin, erklären, dass Ulr. Ucheli Gefangener des Bürgermeister und des Rats zu Rütlingen ist wegen Diebstahls und dass sie ihn des Gefängnisses ledig gelassen haben. Er und die Mächth., haben geschworen, eine schlechte (= aufrichtige) Urfehde zu halten um die Sache gegen jedermann, und dass sie beide über Rine (= über den Rhein) gehen und nie mehr zurückkommen bis an ihren Tod, ohne alle Gnade. Wenn aber sie beide oder eines von ihnen den Eid bräche und wieder herüberkäme und eines dieshalb (= diesseits des) Rheines ergriffen würde, so soll man es halten als ein um Diebstahl überseites (= übersagtes, überführtes) und verteiltes (= verurteiltes) Mensche und soll es ohne Urteil töten.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Bürgermeister und Rat zu Rütlingen
Albr. von Ingstetten
Der Baldinger
Siegel (Erhaltung): Siegel vorhanden, aber beschädigt
Siegel fehlt, ist abgeschnitten
Siegel vorhanden, aber undeutlich
Genetisches Stadium: Or.
Albr. von Ingstetten
Der Baldinger
Siegel (Erhaltung): Siegel vorhanden, aber beschädigt
Siegel fehlt, ist abgeschnitten
Siegel vorhanden, aber undeutlich
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ