Zugedeichung des Kamps zu Osnabrück
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N 139 Krimphove, Josef; Warendorf, 63
Nr. 36
N 139 Krimphove, Josef; Warendorf Krimphove, Josef; Warendorf
Krimphove, Josef; Warendorf >> 05 Sammlungen >> 05.06 Urkunden
30.07.1661
Enthält: Der Notar Johannes Eberhard Sprickmann begibt sich auf Ersuchen des Matthaeus Klöverkorns namens dessen Schwigersohn Arend Reiners zu dem von der Frau des Kanzlers Gerhard Grevingh abgekauftem Kamp zu Osnabrück vor dem Nortrupschen Tor, der unweit der Teufelsburg belegen ist, um zu sehen "wie weit die zu ... des Schwiegersohns Wiese zugehörigen Auspieke der Hase zugedeichet" ist. Zuerst misst man mit den Rechtscheden des gewesenen Ratszimmermeisters Bernd Veltmann in der Länge 25 Fuß; der Breite sind zugedeicht 15 Fuß, wie es die alte Erde und der Sand ausweisen und wie der Ochsenhirte Hermann Hakapgegraben hat. Von dort misst man entlang der Spieke 100 Fuß, die Breite wiederum zu 10 Fuß zugedeicht, weiter misst Meister Bernd Veltmann 115 Fuß in der Länge, wovon 70 Fuß in der Breite zugdeicht sind. Zeugen: Herbord Pawels, Heinrich Dorenborg und Wilhelm Voss. Ausf. Papier; Beglaubigung des Notars. Beiligend ein Zeugenverhör des Zimmermeisters Bernd Veltmann auf Ersuchen des Matthaeus Klöverkorns namens des Schwiegersohns Johann Arend Reimers von 1661 Juli 30 betr. Eindeichung der Auspieke. 1. Ob nicht 1636 Conrad Abken namens seines Schwiegervaters Apothekers Ameldung die Auspieke in Beestens Wiese, rückwärts auf die Hase fließend, untergehabt habe? 2. Ob er darin nicht ein Fischwasser angelegt habe? 3. usw. Ob und welche Arbeiten er für Conrad Abken getan habe und wie er bezahlt worden sei,. Ob dieser im Besitz der Fischerei gestört worden sei. Der Zeuge bestätigte die Fragen positiv und erklärte, Conrad Abken sei in seinem Fischereibesitz nicht gestört worden.
Akten
Papier Vorl.Nr.: 63
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:24 MEZ