Korrespondenz von Jakob Kneip an Carl Enders
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TNL Enders, HHI.2010.1000.178
HHI.TNLENDERS Teilnachlass Carl Enders
Teilnachlass Carl Enders >> Archivalie – Korrespondenz
1922-1953
Beilage: 1 Verlagsprospekt "Licht in der Finsternis" m. hs. Anm.
Köln, den 1.8.1922: K. wird an dem "Fest rheinischer Dichtung" teilnehmen und "3 - teils humorvolle - Verserzählungen geben". Er bedauert, dass ihm der Termin von Enders Vorlesung unbekannt gewesen sei; er hätte sich "gern mal ungesehen hinzugeschlichen!" K. ist noch "immer unbehaust" und pendelt zwischen Monschau, dem Wohnort seiner Frau, und Köln hin und her.
Köln, den 19.9.1923: Nur zufällig hat K. eine alte Postkarte von Enders bei einem Besuch von Verwandten gefunden, wo er gegen Ende 1919 wohnte. Die Karte enthielt eine Aufforderung zur Mitarbeit an einer neuen rheinischen Zeitschrift. Noch nachträglich möchte er sein außerordentliches Interesse daran zum Ausdruck bringen und seine grundsätzliche Bereitschaft zur Mitarbeit erklären. K. hofft, Enders auf der bevorstehenden Buchmesse zu treffen.
Pesch, Pfingsten 1951: K. gibt Enders darin Recht, dass er "zu diesem Geburtstag" nicht fehlen durfte, "denn auch Sie gehören zu meinen getreuen Weggenossen". K. hofft auf ein baldiges Treffen mit Enders. "Der Kardinal" ist noch nicht erschienen. Da ein Amerikaner mir mit dem Titel zuvorgekommen ist, werde ich mein Buch "Der Apostel" nennen."
Pesch, den 26.5.1951: K. sendet Enders beiliegend "Licht in der Finsternis"; außerdem fügt er die Rede bei, die er "bei Eröffnung des Rheinischen Kulturinstituts gehalten" hat. Er freut sich auf ein Wiedersehen mit Enders "unter Blüten u. Nachtigallen in Rhöndorf"; er weist ihn noch auf Wincklers 70. Geburtstag am 6. Juni hin und fragt, ob er nicht etwas für ihn schreiben könne. "Seine Frau liegt im Sterben."
Pesch, den 19.8.1953: K. schickt Enders ein "Manifest", das er für ein "Gebot der Stunde" hält. Im Herbst werde er einen Auswahlband seiner Dichtungen und im darauffolgenden Jahr einen Lebensbericht "Spiegelbild und Traum" herausgeben. Letzterer sei "ein Jahr lang im Rh(einischen) Merkur abgedruckt" worden. Außerdem stehe eine Sammlung "Rheinische Herrscher" in Aussicht.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
Köln, den 1.8.1922: K. wird an dem "Fest rheinischer Dichtung" teilnehmen und "3 - teils humorvolle - Verserzählungen geben". Er bedauert, dass ihm der Termin von Enders Vorlesung unbekannt gewesen sei; er hätte sich "gern mal ungesehen hinzugeschlichen!" K. ist noch "immer unbehaust" und pendelt zwischen Monschau, dem Wohnort seiner Frau, und Köln hin und her.
Köln, den 19.9.1923: Nur zufällig hat K. eine alte Postkarte von Enders bei einem Besuch von Verwandten gefunden, wo er gegen Ende 1919 wohnte. Die Karte enthielt eine Aufforderung zur Mitarbeit an einer neuen rheinischen Zeitschrift. Noch nachträglich möchte er sein außerordentliches Interesse daran zum Ausdruck bringen und seine grundsätzliche Bereitschaft zur Mitarbeit erklären. K. hofft, Enders auf der bevorstehenden Buchmesse zu treffen.
Pesch, Pfingsten 1951: K. gibt Enders darin Recht, dass er "zu diesem Geburtstag" nicht fehlen durfte, "denn auch Sie gehören zu meinen getreuen Weggenossen". K. hofft auf ein baldiges Treffen mit Enders. "Der Kardinal" ist noch nicht erschienen. Da ein Amerikaner mir mit dem Titel zuvorgekommen ist, werde ich mein Buch "Der Apostel" nennen."
Pesch, den 26.5.1951: K. sendet Enders beiliegend "Licht in der Finsternis"; außerdem fügt er die Rede bei, die er "bei Eröffnung des Rheinischen Kulturinstituts gehalten" hat. Er freut sich auf ein Wiedersehen mit Enders "unter Blüten u. Nachtigallen in Rhöndorf"; er weist ihn noch auf Wincklers 70. Geburtstag am 6. Juni hin und fragt, ob er nicht etwas für ihn schreiben könne. "Seine Frau liegt im Sterben."
Pesch, den 19.8.1953: K. schickt Enders ein "Manifest", das er für ein "Gebot der Stunde" hält. Im Herbst werde er einen Auswahlband seiner Dichtungen und im darauffolgenden Jahr einen Lebensbericht "Spiegelbild und Traum" herausgeben. Letzterer sei "ein Jahr lang im Rh(einischen) Merkur abgedruckt" worden. Außerdem stehe eine Sammlung "Rheinische Herrscher" in Aussicht.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
4 eigenhändige Briefe mit Unterschrift ; 1 eigenhändige Postkarte mit Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Köln - Absendeort
Pesch - Absendeort
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.11.2025, 11:59 AM CET