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Gerbodo, Dompropst von Mainz, bestätigt den Verkauf einiger Güter zu Hessloch an das Kloster Otterburg
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 7 Orte, Buchstabe H >> 7.11 Heßloch
[1222-1227]
Otterberg, Abtei
Ausfertigung, Pergament, Latein, ca. 11 x 29 cm, leichte Falzspuren
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dompropst Gerbodo zu Mainz (Maguntinensis) bezeugt, dass ihm Abt und Konvent von Otterberg durch Boten einen umfangreichen, einzeln aufgeführten Gütererwerb in Hessloch (Heseloch) aus dem Vorbesitz des Schultheißen Gerung von Dittelsheim (Gerungo sculteto de Ditelensheim) gemeldet haben.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Heseloch; Emptio bonorum pro Gerungo de Ditelnsheim; H 2
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ehefrau des Verkäufers mit ihrem Sohn Merbod und den anderen Kindern
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Kuno Holzapfel, Albrecht von Abenheim (Appenheim), Heinrich Kalb (Calp), Hermann der Greis (Senex), Konrad von Blödesheim (Blendensheim), Werner Stolzgrano, Gerung der Lange (Longus), sein Sohn Hilbrecht, sein Verwalter Gerung, Werner von Esselborn (Eschelbrunnen), Hildebert, Sohn der Mechthild, Heinrich von Heßheim (Hessenheim) und andere aus Dittelsheim
Vermerke (Urkunde): Siegler: an Pergamentstreifen anhängendes Wachssiegel des Ausstellers, braun, oval (55 x 40 mm), gesprungen, in Stofftasche
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Frey, Michael; Remling, Franz Xaver, Urkundenbuch des Klosters Otterburg in der Rheinpfalz, 6. Aufl., Mainz: Schott u. Thielmann, 1845, S. 28 f., Nr. 36 (nach dem Kopialbuch, datiert 'um 1220'); Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins, Alte Folge 2 (1851), S. 436 f. Nr. 4 (nach dem Original); Dolch, Martin; Münch, Michael, Die Urkunden des Zisterzienserklosters Otterberg 1143-1360, Kaiserslautern, 1995 (Institut für Pfälzische Geschichte und Volkskunde, Beiträge zur pfälzischen Geschichte, 8.2), Nr. 73, S. 95
Vermerke (Urkunde): Literatur: Kaller, Gerhard: Wirtschafts- und Besitzgeschichte des Zisterzienserklosters Otterberg 1144-1561. Heidelberg: C. Winter, 1961 (Heidelberger Veröffentlichungen zur Landesgeschichte und Landeskunde, 6)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.