Schriftwechsel von Alfred Körber mit Personen und Institutionen des öffentlichen Lebens
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PrAdK I.0222
PrAdK 2.2/244
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 02. Präsidenten >> 02.5. Ständige Sekretäre
1942 - 1954
Enthält: Schreiben Körbers an Alexander Amersdorffer und Georg Schumann zu Akademieangelegenheiten, 1942, 1946 (Bl. 5f., 8, 33f., 37, 52f.); Korrespondenz mit Kurt v. Wolfurt über den Tod Amersdorffers und die Situation der Akademie, 1946, 1947 (Bl. 3, 15-17, 29-32, 41, 43f., 47-51); Recherche nach und Kontaktaufnahme mit Künstlern und ehemaligen Mitgliedern, u.a. Gottfried Benn (Bl. 4), Hans Nepke (Bl. 9f., 35f., 45f.), Karl Schmidt-Rottluff (Bl. 2), Carl Schneiders (Bl. 39f.), Felix Weingartner (Bl. 43f.). Schreiben von Hermann Hosaeus zur Neugründung der Akademie, 1949 (Bl. 11-14, 18, 28). Enth. u.a.: Sitzungsprotokoll (Teilnehmer: Benn, Blunck, Geßner, Hosaeus, Körber, Scheibe, Schumann, Trapp): 13. Juli 1949: Vertrauensvotum der Anwesenden für den stellvertretenden Präsidenten Schumann; Vorschlag von Hosaeus zur Beantragung der Wiedererrichtung der Akademie bei Oberbürgermeister Reuter; Debatte über den Rechtsstatus der Akademie, die Frage ihrer gegenwärtigen Existenz oder Nichtexistenz, Kontroverse um die CDU-Initiative zur Gründung einer West-Akademie gegen die Bestrebungen im Osten, um belastete alte Mitglieder, Einwände Benns gegen die Konstituierung einer Abteilung für Dichtung ohne die Emigranten, Kontroverse um den Status entnazifizierter NSDAP-Mitglieder; Antrag auf Wiedererrichtung der Akademie an den Magistrat; Verhandlungen von Hosaeus mit Friedensburg (Bl. 19-22, 23-26).
53 Bl. Microfilm/-fiche: I/222
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - P 28
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:05 MEZ