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Margarete von Steinau genannt Steinrück geborene von Hatzfeld,
Witwe Hildebrands von Steinau genannt Steinrück, bekundet, dass Johann
[I. von Henn...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1491-1500
1491 Februar 26
Ausfertigung, Pergament, drei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben uff Sambstag nach kathedra Petri unnd Crists gepurt viertzehenhundert und im ein und neuntzigsten iarnn
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Margarete von Steinau genannt Steinrück geborene von Hatzfeld, Witwe Hildebrands von Steinau genannt Steinrück, bekundet, dass Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, und das Kloster Fulda ihr laut einer Schuldverschreibung 2600 rheinische Gulden schulden. 420 Gulden wurden bereits zurückgezahlt, 320 Gulden bereits an Margaretes verstorbenen Mann. Damit schulden Abt und Kloster Margarete laut den Quittungen noch 2180 Gulden. Margarete bekundet für sich, ihre Kinder und Erben, dass der Abt wegen einer akuten Notlage mit Zustimmung von Konrad (Contz) von Steinau genannt Steinrück und Gottschalk von Buchenau weitere 346 gute rheinische Gulden bezahlt hat. Damit hat Margarete von der Gesamtsumme 766 Gulden einschließlich Zinsen erhalten. Margarete erklärt die erste Schuldverschreibung für ungültig; die ausstehenden 1834 rheinische Gulden zuzüglich Zinsen müssen aber noch bezahlt werden. Zusätzlich wird in einem Vertrag vereinbart, dass Margarete und ihre Kinder für Burg und Amt Fürsteneck für die Instandhaltung der Burg und andere Maßnahmen (bew unnd annders) 40 Gulden erhalten. Diesbezüglich erhebt Margarete keine Ansprüche mehr. Lediglich die erwähnte Geldschuld muss noch beglichen werden. Konrad und Gottschalk bekunden, dass ihre Schwägerin die Abschlagszahlung erhalten hat und das Geld zum Wohl ihrer Kinder verwendet wird. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Margarete von Steinau genannt Steinrück, Konrad von Steinau genannt Steinrück, Gottschalk von Buchenau
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 436, S. 601-603
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.