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Hermann (II.) Riedesel, Ritter, und Reinhart von Dalwigk (Talwig) der Ältere: Herr Eckhard von Röhrenfurth (Rornfurt) Ritter, und sein Bruder Frie...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1432 Mai 3
Ausfertigung, Pergament (20,2 x 37,4 cm) mit zwei anhängenden Siegeln, beide gut erhalten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Ipso die Invencionis sancte Crucis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann (II.) Riedesel, Ritter, und Reinhart von Dalwigk (Talwig) der Ältere: Herr Eckhard von Röhrenfurth (Rornfurt) Ritter, und sein Bruder Friedrich von Röhrenfurth (Rorenford), ihre Schwäher, Schwäger und Oheime haben ihnen und ihren Leibslehenserben das Kirchlehen zu Ostusseln hinter der Burg zu Grebenstein (Grebinsteyn) in dem Lande zu Hessen und den Zehnten daselbst und 14 Huben Landes daselbst in der Feldmark mit allen Rechten, Zubehörungen, Nutzen, Wiesen, Kotstätten, Mannlehen, in Holze, in Feldern, in Wassern, in Weiden, welches sie von Herzog Adolf von Berg (zu deme Berge) und Jülich (Gulge), Markgrafen zu Pontamousson (Pontemonß) und Grafen zu Ravensberg (Ramensperg!) zu Lehen haben, augelassen, und haben den Herzog flehentlich gebeten, diese damit zu belehen. Die Aussteller versprechen ihnen dafür, dass sie ihr Leben lang alle Nutzungen des Lehens weiterhin haben sollen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller Siegelankündigung: "han wir herman Ryetesil ritt(er) und Rynhard vo(n) Talwig vorgen(annte) unsir Ingesigile vor uns an dysen briff gehangen" 1. Siegel: Hermann Riedesel (30 x 27 mm) 2. Siegel: Reinhard von Dalwigk (d = 25 mm)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 479
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.