Kläger: Johann Heinrich Thomsen, Bürger zu Hamburg, Beklagte: Dr. Johann Heinrich Altmann, Abraham Andreas Wibbekingk, Paul Jenquel (Jenkel) und Jürgen Schneider als Deputierte der Interessenten der Süderdithmarschen-Lotterie und Peter Heuss als "Collector" der Lotterie, Nebenbeklagte: der König von Dänemark als Herzog von Holstein, Prozessvertreter: Dr. Johann Goy, Dr. Johann Rudolf Sachs, Streitgegenstand: Streit um die Wiedereinstellung des Johann Heinrich Thomsen als Lotterie-Direktor und um entsprechenden Schadensersatz
Vollständigen Titel anzeigen
Kläger: Johann Heinrich Thomsen, Bürger zu Hamburg, Beklagte: Dr. Johann Heinrich Altmann, Abraham Andreas Wibbekingk, Paul Jenquel (Jenkel) und Jürgen Schneider als Deputierte der Interessenten der Süderdithmarschen-Lotterie und Peter Heuss als "Collector" der Lotterie, Nebenbeklagte: der König von Dänemark als Herzog von Holstein, Prozessvertreter: Dr. Johann Goy, Dr. Johann Rudolf Sachs, Streitgegenstand: Streit um die Wiedereinstellung des Johann Heinrich Thomsen als Lotterie-Direktor und um entsprechenden Schadensersatz
LASH, Abt. 390 Nr. 490
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1727-1729
Enthält: Vom Landesherren eingesetzte Kommission 1727, RKG 1727-1729; Oktroi des dänischen Königs über die Einrichtung der Lotterie und weitere Dekrete, Listen, Abrechnungen, Briefe 1719-1727 (2-12); "Reichs-Post-Reuter" vom 28.08.1727 und 02.03.1728 (Q 94; ohne Q, Beilage); Verteidigungsschrift des Johann Heinrich Thomsen, Dekret des Hamburger Rats (Q 81-82); Supplik des Johann Heinrich Thomsen an Graf Johann Adolph von Metsch zu Hamburg, Resident beim niedersächsischen Kreis 1727 (nach Q 118); Schadensrechnung des Johann Heinrich Thomsen 1729 (Q 98); Auszug aus dem Vertrag des Rats der Stadt Hamburg 1618 (Q 98)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 491
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ