Württembergisches Landesmuseum: Staufer-Ausstellung (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 230/2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereiche Kultusministerium und Wissenschaftsministerium
1973-1978
Vorbemerkung: Nach vier Jahren intensiver Vorbereitung wurde am 25. März 1977 die Ausstellung "Die Zeit der Staufer" vom damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel sowie dem Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg Dr. Hans Filbinger, in Stuttgart eröffent. Die aus Anlaß des 25-jährige Bestehens des Landes Baden-Würtemberg initiierte Ausstellung wollte in lebendiger und umfassender Weise die staufische Zeit in der ganzen Breite ihrer politischen, sozialen, künstlerischen und religiösen Erscheinungen und Zusammenhänge veranschaulichen. Als umfassende kulturhistorische Schau gewan sie weit über Baden-Württemberg hinaus an Bedeutung; die Resonanz und die Besucherzahlen wahren enorm. Die Staufer-Ausstellung als für eine breite Öffentlichkeit attraktives Kulturereignis war die erste Ausstellung dieser Art und übernahm Vorbildfunktion für die großen historischen Landesausstellungen. Begleitet wurde die Ausstellung von zahlreichen ergänzenden Veranstaltungen und Aktivitäten der verschiedensten Träger und an vielen Orten in Baden-Württemberg. Insbesondere die Staufer-Städte organisierten Führungen, Besichtigungsfahrten und Vorträge. Außerdem wurden während der Dauer der Ausstellung drei wissenschaftliche Kolloquien durchgeführt. Die im vorliegenden Findbuch erfaßten Akten wurden im März 1996 vom Württembergischen Landesmuseum an das Staatsarchiv abgegeben. Die Akten dokumentieren neben der Ausstellung als solcher auch die Planung, die Organisation und den Ablauf einer großen historischen Ausstellung. Das vorgegebene Ordnungsschema wurde bei der Bearbeitung beibehalten. Kassiert wurden Katalogbestellungen, Auszahlungsanordnungen, Rechnungsbelege und Transportbescheinigungen. Die Verzeichnung des Bestandes übernahm die Unterzeichnenden; die Erfassung der Titelaufnahmen fertigte Frau Hildegard Aufderklamm. Die Korrespondenzakten unterliegen noch der 30-Jahres-Sperrfrist nach § 6 Abs. 2 Landesarchivgesetz. Alle anderen Unterlagen sind, da sie zur Veröffentlichung vorgesehen waren, frei benutzbar. Der Bestand EL 230/2 umfaßt 110 Titelaufnahmen in 4,5 lfd. Metern. Ludwigsburg, im Juni 1998 Dr. Nicole Bickhoff
Nachtrag: Weitere Unterlagen zur Stauferausstellung finden sich in den Beständen EL 230/1 Württembergisches Landesmuseum: Abteilung Kunst und Kulturgeschichte und EL 230/4 Württembergisches Landesmuseum: Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Museumspädagogik. Ludwigsburg, Dezember 2012 Regina Schneider
Nachtrag: Weitere Unterlagen zur Stauferausstellung finden sich in den Beständen EL 230/1 Württembergisches Landesmuseum: Abteilung Kunst und Kulturgeschichte und EL 230/4 Württembergisches Landesmuseum: Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Museumspädagogik. Ludwigsburg, Dezember 2012 Regina Schneider
110 Büschel (4,5 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ