C Rep. 060-26 Verband der Journalisten, Bezirksverband Berlin (Bestand)
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C Rep. 060-26
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 7 Kammern und Körperschaften, Parteien, Organisationen und Vereine >> C 7.2 Verbände und Vereine
Vorwort: C Rep. 060-26 Verband der Journalisten, Bezirksverband Berlin
1. Verbandsgeschichte
Bereits im September 1945 als "Verband der Deutschen Presse" (VDP) gegründet und am 10. Oktober 1945 vom Alliierten Kontrollrat auch für Berlin genehmigt, nahm der Verband am 1. Januar 1946 seine Tätigkeit auf.
Zunächst war er ab dem 28. Januar 1946 dem Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) zugeordnet und bildete hier mit weiteren Organisationen die Branchengewerkschaft "Kunst und Schrifttum". Im Zusammenhang mit der administrativen Spaltung Berlins 1948 zerbrach auch die Berliner Organisation des VDP und die Branchengewerkschaft wurde 1950 aufgelöst.
Erst 1953 gelang dem VDP auf seiner IV. Zentralen Delegiertenkonferenz im Juli 1953 eine Konstituierung als selbständige Organisation außerhalb des FDGB. Ab 1972 hieß sie "Verband der Journalisten der DDR" (VdJ).
Im Verband waren haupt- und freiberuflich tätige Journalisten, Pressezeichner, Verlagsmitarbeiter, Pressereferenten und Lehrkräfte der journalistischen Wissenschaft organisiert. Er gliederte sich in 15 Bezirksverbände, in denen jeweils verschiedene Gebietsgruppen zusammengeschlossen waren. Vorsitzende des Berliner Bezirksverbandes waren Max Keilson, Walter Franze, Ernst Hansch, Rolf Lehnert und Ernst Otto Schwabe.
Höchstes Organ des Journalistenverbandes war bis 1961 die Delegiertenkonferenz, dann der alle fünf Jahre stattfindende Kongress, der Zentralvorstand und Zentrale Revisionskommission wählte. Die Bezirksdelegiertenkonferenzen fanden alle zwei bis drei Jahre statt.
Der Verbandstag am 23./24. Juni 1990 beschloss die Auflösung des VdJ und empfahl den Mitgliedern, sich der "IG Medien" oder dem "Deutschen Journalistenverband" anzuschließen.
Die Akten wurden dem Landesarchiv Berlin 1999 von der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv übergeben.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 260 AE (13,00 lfm) mit der Laufzeit 1953 bis 1990. Er beinhaltet Akten zu: Mitgliederunterlagen.- Delegiertenkonferenzen und Tagungen.- Berichte über die Tätigkeit des Bezirksverbandes und seiner Sektionen.- Geschäftsführender Vorstand 1990.- "Mitteilungen des VdJ, BV Berlin".- Soziale Betreuung von Mitgliedern.- Auszeichnungen.- Anträge, Vorschläge und Kritiken.- Solidaritätsaktionen der Journalisten.- Internationale Arbeit.- Talenteförderung.- Arbeitsgemeinschaft "Junge Journalisten".- Berlin-Kolloquien 1975-1981.
Auf der Grundlage von Abgabelisten und einer vorläufigen Titelerfassung erfolgte 2006 die archivarische Verzeichnung mit Augias 7.4. In diesem Zusammenhang wurde auch die technische Bearbeitung der Unterlagen nach konservatorischen Gesichtspunkten vorgenommen.
Die Verzeichnungsqualität konnte in diesem Zusammenhang nicht verbessert und auch kein Personenindex angelegt werden.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 060-26 Verband der Journalisten, Bezirksverband Berlin, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 101 - Der Oberbürgermeister von Berlin
LAB C Rep. 104 - Magistrat von Berlin, Bereich Inneres
LAB C Rep. 107 - Magistrat von Berlin, Bezirksplankommission
LAB C Rep. 411 - VEB Transformatorenwerk "Karl Liebknecht" (TRO)
LAB C Rep. 902 - Bezirksleitung Berlin der SED
LAB C Rep. 902-02-03 - Bezirksleitung Berlin der SED, Bezirksparteiarchiv - Nachlässe und Personen-fonds
LAB F Rep. 260-02 - Plakate Besatzung Berlins (1945-1949) und Berlin Hauptstadt der DDR (1949-1990)
BA (SAPMO) DY 10 Verband der Journalisten der DDR
4. Literatur
Berlin-Kolloquien des Bezirksvorstandes (Reihe), hrsg. vom Verband der Journalisten, Be-zirksverband Berlin, Berlin 1975 ff.
Mitteilungen des Verbandes der Journalisten, Bezirksverband Berlin.
Berlin, im September 2006 / Oktober 2019 / Januar 2024 Jennifer Reiche / Kerstin Bötticher
1. Verbandsgeschichte
Bereits im September 1945 als "Verband der Deutschen Presse" (VDP) gegründet und am 10. Oktober 1945 vom Alliierten Kontrollrat auch für Berlin genehmigt, nahm der Verband am 1. Januar 1946 seine Tätigkeit auf.
Zunächst war er ab dem 28. Januar 1946 dem Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) zugeordnet und bildete hier mit weiteren Organisationen die Branchengewerkschaft "Kunst und Schrifttum". Im Zusammenhang mit der administrativen Spaltung Berlins 1948 zerbrach auch die Berliner Organisation des VDP und die Branchengewerkschaft wurde 1950 aufgelöst.
Erst 1953 gelang dem VDP auf seiner IV. Zentralen Delegiertenkonferenz im Juli 1953 eine Konstituierung als selbständige Organisation außerhalb des FDGB. Ab 1972 hieß sie "Verband der Journalisten der DDR" (VdJ).
Im Verband waren haupt- und freiberuflich tätige Journalisten, Pressezeichner, Verlagsmitarbeiter, Pressereferenten und Lehrkräfte der journalistischen Wissenschaft organisiert. Er gliederte sich in 15 Bezirksverbände, in denen jeweils verschiedene Gebietsgruppen zusammengeschlossen waren. Vorsitzende des Berliner Bezirksverbandes waren Max Keilson, Walter Franze, Ernst Hansch, Rolf Lehnert und Ernst Otto Schwabe.
Höchstes Organ des Journalistenverbandes war bis 1961 die Delegiertenkonferenz, dann der alle fünf Jahre stattfindende Kongress, der Zentralvorstand und Zentrale Revisionskommission wählte. Die Bezirksdelegiertenkonferenzen fanden alle zwei bis drei Jahre statt.
Der Verbandstag am 23./24. Juni 1990 beschloss die Auflösung des VdJ und empfahl den Mitgliedern, sich der "IG Medien" oder dem "Deutschen Journalistenverband" anzuschließen.
Die Akten wurden dem Landesarchiv Berlin 1999 von der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv übergeben.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 260 AE (13,00 lfm) mit der Laufzeit 1953 bis 1990. Er beinhaltet Akten zu: Mitgliederunterlagen.- Delegiertenkonferenzen und Tagungen.- Berichte über die Tätigkeit des Bezirksverbandes und seiner Sektionen.- Geschäftsführender Vorstand 1990.- "Mitteilungen des VdJ, BV Berlin".- Soziale Betreuung von Mitgliedern.- Auszeichnungen.- Anträge, Vorschläge und Kritiken.- Solidaritätsaktionen der Journalisten.- Internationale Arbeit.- Talenteförderung.- Arbeitsgemeinschaft "Junge Journalisten".- Berlin-Kolloquien 1975-1981.
Auf der Grundlage von Abgabelisten und einer vorläufigen Titelerfassung erfolgte 2006 die archivarische Verzeichnung mit Augias 7.4. In diesem Zusammenhang wurde auch die technische Bearbeitung der Unterlagen nach konservatorischen Gesichtspunkten vorgenommen.
Die Verzeichnungsqualität konnte in diesem Zusammenhang nicht verbessert und auch kein Personenindex angelegt werden.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 060-26 Verband der Journalisten, Bezirksverband Berlin, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 101 - Der Oberbürgermeister von Berlin
LAB C Rep. 104 - Magistrat von Berlin, Bereich Inneres
LAB C Rep. 107 - Magistrat von Berlin, Bezirksplankommission
LAB C Rep. 411 - VEB Transformatorenwerk "Karl Liebknecht" (TRO)
LAB C Rep. 902 - Bezirksleitung Berlin der SED
LAB C Rep. 902-02-03 - Bezirksleitung Berlin der SED, Bezirksparteiarchiv - Nachlässe und Personen-fonds
LAB F Rep. 260-02 - Plakate Besatzung Berlins (1945-1949) und Berlin Hauptstadt der DDR (1949-1990)
BA (SAPMO) DY 10 Verband der Journalisten der DDR
4. Literatur
Berlin-Kolloquien des Bezirksvorstandes (Reihe), hrsg. vom Verband der Journalisten, Be-zirksverband Berlin, Berlin 1975 ff.
Mitteilungen des Verbandes der Journalisten, Bezirksverband Berlin.
Berlin, im September 2006 / Oktober 2019 / Januar 2024 Jennifer Reiche / Kerstin Bötticher
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ