Die Ulmer Bürgerin Elisabeth Montz schenkt mit Zustimmung ihres Sohnes Johann Montz, ihres Schwiegersohns Johann Diepolt und dessen Ehefrau Adelheid, ihrer Tochter, dem Weinkeller des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] einen jährlichen Zins von 5 Schilling Heller Ulmer Stadtwährung. Der Zins gefällt von ihrem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm in dem Vettergässlein [heute Kohl- und Rabengasse] neben dem Haus des Görenler. Der Zins ist jedes Jahr zur Hälfte an Weihnachten und zur Hälfte am 24. Juni ("vff sant Johanns tag ze su/e/nwenden") an die Pfleger des Weinkellers zu entrichten. Den jeweiligen Inhabern von Haus und Hofstatt steht aber das Recht zu, den Zins abzulösen.

Show full title
Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
Data provider's object view
Loading...