Prozess gegen den Kunstmaler Otto Wacker (1898 - 1970) wegen des Handels und Vertriebs mit gefälschten van Gogh-Bildern
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F Rep. 290-02-06 Nr. 117/1-51
F Rep. 290-02-06 Leo Rosenthal
F Rep. 290-02-06 Leo Rosenthal
1932
Enthält: 50 Fotos.- Foto 1: Otto Wacker (stehend), im Hintergrund die gefälschten Werke als Beweismittel.- Foto 2 und 48 identisch: Publikum im Wacker-Prozess, von links nach rechts Kurt Wehlte, der Vorsitzende der Berliner Sezession Eugène Spiro und zwei niederländische Berichterstatter.- Foto 5 und 6: Prof. Ludwig Justi, Direktor der Nationalgalerie im Profil.- Foto 8 - 12: Der Kunsthistoriker Julius Meier-Gräfe während seiner Zeugenaussage.- Foto 13 und 14 identisch: Julius Meier-Gräfe (links außen), Kurt Wehlte (Mitte), Ludwig Justi (mit Rücken zum Betrachter) vor den aufgereihten Bildern.- Foto 18 und 19 identisch: Der Neffe des Malers Vincent van Gogh, Vincent Wilhelm van Gogh.- Foto 30 - 33 identisch: Sachverständige unter den Jupiterlampen vor den an der Wand aufgereihten Bildern.- Foto 37: Jacob de la Faille im Profil.- Foto 41: Halle im Alten Kriminalgericht während des Prozesses.- Foto 49: Bildkommentar Rosenthals - „Die Jupiter Lampen. Es drängen sich sämtliche Prozessbeteiligte: Richter, Angeklagter, Verteidiger, Staatsanwalt, Kunstsachverständige, Berichterstatter und Publikum um die van Goghs an den Wänden des Gerichtssaals“.- Foto 50: Bildkommentar Rosenthals - "Während die Schöffin eine biedere Waschfrau einsam und verlassen auf ihrem Platze bleibt und trotz vierwöchiger Verhandlung noch immer nicht fassen kann, weshalb sich alle aufregen…“.- Foto 51: „Prof. [Emil] Orlik in der Kantine des Kriminalgerichts während des Prozesses um die gefälschten van Gogh-Bilder.“
Positiv schwarz/weiß
Archivale
Fotograf / Agentur: Rosenthal, Leo
Format: 6 x 9
Edition / Veröffentlichung: Stefan Koldehoff, Van Gogh. Mythos und Wirklichkeit, Köln 2003
s. A Rep. 358-02 Nr. 44998 (Prozessakte, Restakte)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 09:59 MEZ