Kläger: Jürgen Risebecke, Berendt Moller (der Jüngere), Reinecke Wa(e)ndt und Heinrich Elebeck, für sich, beziehungsweise als Vormünder der Kinder des Berendt Moller (der Ältere) und seiner Frau Elisabeth, geb. Sillem, in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Warmboldt, Jacob und Michael Schröder als Erben des Johann Schröder in Hamburg (Beklagte) sowie Peter Finckhe, Johann Prigge, Dietrich Schloyer und Claus Köpke, für sich, beziehungsweise als Vormünder des Jochim Holthusen, sämtlich als Erben des Johann Wallrave (Walrabe) in Hamburg (Nebenbeklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Streit unter den Erben der Dorothea Sillem insbesondere um das Eigentum und die Nutzung von zwei Häusern an der Wallstraße
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Kläger: Jürgen Risebecke, Berendt Moller (der Jüngere), Reinecke Wa(e)ndt und Heinrich Elebeck, für sich, beziehungsweise als Vormünder der Kinder des Berendt Moller (der Ältere) und seiner Frau Elisabeth, geb. Sillem, in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Warmboldt, Jacob und Michael Schröder als Erben des Johann Schröder in Hamburg (Beklagte) sowie Peter Finckhe, Johann Prigge, Dietrich Schloyer und Claus Köpke, für sich, beziehungsweise als Vormünder des Jochim Holthusen, sämtlich als Erben des Johann Wallrave (Walrabe) in Hamburg (Nebenbeklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Streit unter den Erben der Dorothea Sillem insbesondere um das Eigentum und die Nutzung von zwei Häusern an der Wallstraße
211-2_M 48
M 3167
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1589,1605,1625-1638
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Heinrich Eilinck. Beklagter: Dr. Jonas Eucharius Erhardt.- Instanzen: 1. Obergericht 1625-1629. 2. Reichskammergericht 1630-1638.- Darin: Ehezärter von 1589 zwischen Dorothea Sillem, Tochter des Ratsherrn Jacob Sillem (Silm), und Johann Wallrave, Sohn des Goedert Wallrave; Testament von 1605 der Eheleute Johann und Dorothea Wallrave; Testament von 1625 der Dorothea Schröder, geb. Sillem, Witwe des Johann Wallrave, Frau des Johann Schröder; Aufstellung über das Vermögen der Dorothea Schröder 1625; gerichtlicher Vergleich von 1625 zwischen den Erben des Johann Schröder und des Johann Wallrave; Vertrag von 1626 über die Vermietung eines Hauses an der Wallstraße durch die Erben des Johann Wallrave an Joseph Mendes als Bevollmächtigten des Duarte Nunes da Costa aus Amsterdam.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11263 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ