Daniel Nebel, Dr. der Medizin und Professor zu Marburg, und Johann Dieterich Hoffstatt, Dr. der Medizin von Hanau, schließen einen Kaufvertrag. Nebel verkauft seinen zu Heidelberg auf dem Markt liegenden Hausplatz (Anlieger: der Markt nach der Heilig-Geist-Kirche, das Apothekergässlin, der Myläische Hausplatz, Johann Georg Schweinfurths und Michel Müllers des Mehlhändlers Hausplatz) samt dem beim durch die Franzosen verursachten Brand 1693 abgebrannten Haus, das der Verkäufer und seine Vorfahren von Kurpfalz zu Lehen hatten. Dazu gehört sein Garten vor dem Kettentor im sogenannten "Faulen Peltz" mit der Brunnenstube und Wassergerechtigkeit (duch Anstößer genau gekennzeichnet). Auf dem Haus liegt das Apothekenprivileg der Belieferung des Heidelberger Hofgesindes, des Collegium Sapientiae, des Pädagogiums oder der Neckarschule, des Kurhospitals und Waisenhauses zu Handschuhsheim mit Medikamenten. Der Kaufpreis - in 2 Raten - beträgt 950 Gulden.