Offiziersverein des Infanterieregiments Nr. 126 und Vereinigung ehemaliger 126er (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 740/6
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Militärische Bestände 1871-ca. 1920 >> Nachlässe und Sammlungen >> Sammlungen >> Schriftgutsammlungen
1894-1982
Inhalt und Bewertung
Enthält Gästebuch, Akten, Fotos und dgl. des Offizierskasinos des Infanterie-Regiments Nr. 126, der Offiziersvereinigung des Infanterie-Regiments Nr. 126 bzw. des Kameradenkreises der Offiziere des ehemaligen Infanterie-Regiments Nr. 126.
Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand besteht aus zwei Teilbeständen, die jedoch wegen enger Verknüpfungen zu einem Bestand zusammengefügt wurden. Die Offiziersvereinigung des Inf.-Reg. 126 wurde am 30. Mai 1919 gegründet (1), die erste gedruckte Satzung liegt aus diesem Jahr vor (2). Seit 1950 wurde die Bezeichnung Kameradenkreis der Offiziere des ehemaligen 8. Württ. Inf. -Reg. 126 geführt. Die Vorsitzenden der Vereinigung waren, soweit aus den Akten ersichtlich (3) Generalleutnant z. D. von Teichmann 1920 - 1933 Oberstleutnant a. D. Goez 1934 - 1937 Oberst a. D. Schwab 1938 - 1940 Oberst a. D. Heinrich Tobias 1941- 1944, 1951 General a. D. Karl Gossrau 1952 - 1962 Oberst a. D. Fritz Teichmann 1962 - 1979 Die Vereinigung ehemaliger 126er wurde bereits am 5. Juni 1910 gegründet (4), sie bestand aus einzelnen Ortsgruppen, denen der Landesverband übergeordnet war. Im vorliegenden Bestand befinden sich Unterlagen des Landesverbandes und der Ortsgruppe Stuttgart. Die erste gedruckte Satzung dürfte um 1919 entstanden sein (5). Das Amt des Vorsitzenden des Landesverbandes, das in Personalunion mit dem des Vorsitzenden der Ortsgruppe Stuttgart geführt wurde, hatten, soweit aus den Unterlagen ersichtlich, inne (6): Rechnungsrat Beiz vor 1929 - 1932 Hermann Fischer 1932 - nach 1962 Fritz Rechter vor 1968 - 1971 Karl Ilzhöfer 1971 - 1982 Die Überlieferung der Vereinigung ehem. 126er ist aus der Vorkriegszeit nur spärlich vorhanden, da 1944 bei einem Fliegerangriff sämtliche Akten verbrannten (7). 1944 wurde die Arbeit der Vereinigungen eingestellt und erst in den fünfziger Jahren wieder aufgenommen. Die Führung der Vereinsunterlagen oblag dem Vorsitzenden, der in den letzten Jahren beide Vereinigungen in Personalunion leitete. Aus seinen Händen wurden die Unterlagen in den Jahren 1979 und 1983 (Nachtrag 1985) dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart Abt. Militärarchiv übergeben (8). Während der Verzeichnung mussten die nun vorliegenden Einheiten großenteils erst gebildet werden, ebenso war eine chronologische Neuordnung fast durchgehend erforderlich. Kassiert wurden lediglich leere Umschläge und Aktendeckel sowie Dubletten. Bereits 1979 wurden vier Photoalben in M 660 (Nachlass Eugen Glück) und ein Aquarell in M 703 eingeordnet. Stuttgart, 04. 09. 1989 Albrecht Gühring
Anmerkungen zur Vorbemerkung: (1) Bü 3 (2) Bü 7 (3) Bü 3 - 5 (4) Bü 3 (5) Bü 7 (6) Bü 1 - 5 (7) Bü 4 (8) HStAS Registratur C. V. d. (V) Fasz. Fritz Teichmannu. Karl Ilzhöfer
Abkürzungsverzeichnis:
Abb. Abbildung
Bd. Band
Bat. Bataillon
Bü. Büschel
Desgl. Desgleichen
Dez. Dezember
ehem. ehemalig
Febr. Februar
HStAS Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Inf. -Reg. Infanterie-Regiment
Nov. November
o. D. ohne Datum
S. Seite
Sept. September
u. a. unter anderem
U.fasz. Unterfaszikel
v. a. vor allem
28 Büschel, 0,5 lfd. m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ
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