1.) Das Drittel an Burg und Tal zu Fronhausen [Gem., Lkr. Marburg-Biedenkopf], das Thiele, Hieronymus und Gregor von Löwenstein, genannt von Schwe...
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Urk. 14, 6260
A I u, von Hatzfeld sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Hatzfeldt, Nr. 14
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Ha >> Hatzfeld, von >> 1560-1780
1561 September 10
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Das Drittel an Burg und Tal zu Fronhausen [Gem., Lkr. Marburg-Biedenkopf], das Thiele, Hieronymus und Gregor von Löwenstein, genannt von Schweinsberg, Georg und Engelbrecht von Löwenstein, Söhne des verstorbenen Johann von Löwenstein, sowie Löwenstein von Löwenstein, Sohn des Gobert von Löwenstein, an den verstorbenen Georg von Hatzfeld verkauft hatten; Letzterer hatte mit seinem Bruder Hans von Hatzfeld bereits ein Drittel an Burg und Tal zu Fronhausen besessen; 2.) der dem Landgrafen von Hessen gehörende Platz bei der Burg, wie Georg von Hatzfeld erneut damit belehnt worden war.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg von Hatzfeld, Wilhelm von Hatzfeld
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg von Hatzfeld, Wilhelm von Hatzfeld
Belehnte/r: Georg, Wilhelm, Franz und Johann von Hatzfeld, Söhne des verstorbenen Georg von Hatzfeld
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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