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Gerichtsprotokolle und Korrespondenzen über diverse Angelegenheiten im Amt Hilchenbach
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.7. H
1624-1639
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Schreiben des Grafen Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg an Graf Wilhelm zu Nassau-Hilchenbach wegen einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen dem Soldaten Henrich Aspellian aus der Grafschaft Solms und Hans Stählern im Grund und gerichtliche Untersuchungen des Vorfalls (1624); Reskript der Gräfin Christina zu Nassau-Siegen an den Sekretär Hermann Schmidt zu Hilchenbach wegen beschlagnahmter Leinentüchern einer ihrer Reiter, genannt Peter von Aachen, auf einer freien Straße im Wittgensteinischen durch Thomas Schuchern zu Hilchenbach und gerichtliche Untersuchungen (09.06.1624); Untersuchung der Beschwerde des Generalwachtmeisters Timon von Lintelo zu Herborn über eine Schlägerei in Hilchenbach zwischen seinen Reitern und Soldaten (1624); Untersuchung der Erschießung des nassauischen Untertanen Henrich Kleb zu Müsen durch einen Reiter der kaiserlichen Union auf freier Straße (1624); Protokoll über die geforderte Kontribution zur Tilgung herrschaftlicher Schulden (08.10.1624); Protokolle der Schultheißen zu Hilchenbach in Angelegenheiten des Henrich Keeß, Hans Stählen, Hans Knabe, Hans Schneider, der Ansetzung des Heimbergers Hieronimus Biffeler sowie der Ansetzung des neuen Schöffen Henrich Mühlers im Amt Hilchenbach (1624-1626); Differenzen zwischen dem Schultheiß zu Hilchenbach und Hans Winken, Hans Leyener und dem Schäfer Albert zu Schweisfurth, zwischen Johann Groß und Johann Rodt zu Merklinghausen wegen Roheisenhandels, der Witwe Barbara Schmidt und dem Schöffen Viöler wegen angeblicher Unzucht (1625-1626); Protokolle der Schultheißen zu Hilchenbach in Angelegenheiten der Agnes Dirlenbach zu Oelgershausen sowie wegen rückständiger Pferdedienste, wegen Hudedifferenzen, wegen Unzucht des Claß Groß und der Walper Schweußfurth, wegen Jagdfrevels des keppelschen Schützen Hans Meusborn, wegen der Hochzeitsgäste, wegen Besetzung einer vakanten Schöffenstelle (1626-1628); Protokolle der Schultheißen zu Hilchenbach wegen der Anordnung von Schöffenstelle (1627, 1631-1633, 1639); Protokolle über die Ansetzung eines neuen Bergmeisters (1626). Korrespondenten u.a.: Ludwig Heinrich Graf zu Nassau-Dillenburg, Sekretär Hermann Schenck, Soldat Henrich Aspellian (Weidbach/Grafschaft Solms), Sekretär Hermann Schmidt (Hilchenbach), Christina Gräfin zu Nassau-Siegen, Generalwachtmeister Timon von Lintelo (Herborn), Rentmeister Babell Dick (Homburg), Ludwig Früh (Lonburg).
92 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.