Weg mit der Plastiktüte! Eine Stadt setzt aufs Tütle aus Papier
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 R150122/206
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015 >> November
5. November 2015
Einkaufen, einpacken, nach Hause tragen - alles in Plastiktüten. Einmal benutzen und dann wegwerfen. Holzgerlingen im Kreis Böblingen hat jetzt die Plastiktüte verbannt.
Alles, was man in Holzgerlingen kaufen kann, kommt ins Holzgerlinger "Tütle". Die Papiertüte ist ökologisch hergestellt und besonders reißfest. Die Initiative "Mehrweg ohne Plastik" ist der Meinung: Es gibt ein Leben ohne Plastiktüten. Ihr Tütle soll die überbordende Plastikflut eindämmen.
Jeder von uns verbraucht im Durchschnitt 71 Plastiktüten pro Jahr. Die EU will, dass das sehr viel weniger wird. Im Jahr 2025 dürfen es laut einer EU-Richtlinie nur noch 40 Tüten sein. Wie das gehen soll? Mit einem Plastiktüten-Verbot oder einer Plastiktüten-Abgabe?
Der Handel will sich künftig freiwillig verpflichten, bis zu 20 Cent für jede Plastiktüte zu verlangen. Die Deutsche Umwelthilfe hält das für Augenwischerei. Dann würde der Handel ja auch noch an den Tüten verdienen. Ein Anreiz, die Plastiktüten von der Ladentheke zu verbannen, wäre das nicht gerade.
Alles, was man in Holzgerlingen kaufen kann, kommt ins Holzgerlinger "Tütle". Die Papiertüte ist ökologisch hergestellt und besonders reißfest. Die Initiative "Mehrweg ohne Plastik" ist der Meinung: Es gibt ein Leben ohne Plastiktüten. Ihr Tütle soll die überbordende Plastikflut eindämmen.
Jeder von uns verbraucht im Durchschnitt 71 Plastiktüten pro Jahr. Die EU will, dass das sehr viel weniger wird. Im Jahr 2025 dürfen es laut einer EU-Richtlinie nur noch 40 Tüten sein. Wie das gehen soll? Mit einem Plastiktüten-Verbot oder einer Plastiktüten-Abgabe?
Der Handel will sich künftig freiwillig verpflichten, bis zu 20 Cent für jede Plastiktüte zu verlangen. Die Deutsche Umwelthilfe hält das für Augenwischerei. Dann würde der Handel ja auch noch an den Tüten verdienen. Ein Anreiz, die Plastiktüten von der Ladentheke zu verbannen, wäre das nicht gerade.
0'05
Audio-Visuelle Medien
Birkhofer, Daniel; "Tütle"-Erfinder
Fischer, Thomas; Deutsche Umwelthilfe
Hagmann, Sabine; Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg
Hiller, Christiane; Handels- und Gewerbeverein Holzgerlingen
Holzgerlingen BB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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