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Alsfeld: Haben Bürgermeister und Räte zu Alsfeld ein Verzeichnis alles dessen, was durch weiland die Landgrafen zu Hessen aus ihrer Erbbede zu Als...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 1 Orte, Buchstabe A >> 1.5 Alsfeld
1523 Juni 10
Hessen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1523 .... nach Bonifacii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Alsfeld: Haben Bürgermeister und Räte zu Alsfeld ein Verzeichnis alles dessen, was durch weiland die Landgrafen zu Hessen aus ihrer Erbbede zu Alsfeld und daneben was auch sonsten den Chorherren item Eloemasynen und Sp .... en: den Augustinerherren St. Elisabethen in dem Spital und dem heiligen Kreuz, dem Bair und der Pfarrkirchen, auch den Bürgern und beisassen zu Alsfeld von alten Jahren bis dahin unterschiedlich aus der Stadt Renten verschrieben worden, welche Zins und Rente sich jährl. auf 513 Gulden 12 alb. und 4 .... belaufen. Und werden unter anderen Zinsen sonderlichen auch diese benannt: 1.200 Gulden zu Geld jährlich den Herrn zu St. Stephan zu Mainz, in der Herbst und Fastnacht, jährlich Ziel 60 Gulden, so Landgraf Heinrich in anno 1370 verschrieben. Item 57 Gulden den Domherrn zu Fritzlar, so Landgraf Ludwig gegen den Riedeßeln zu Eisenbach zu Manngeld verschrieben anno 1455. Item 66 Gulden zu Golde denselben Junkern zu Fritzlar purificationis Mariae zugefallen anno 1372 durch Landgraf Heinrichen verschrieben. Item 25 Gulden Herrn Jorgen v. Langenstein von dem Altar zu Wißke, so Landgraf Ludwig anno 1451 verschrieben. Item die 25 Gulden, so jährlich dem Schaufußen laut obverzeichneten Verzeichnus, Beschreibung gegeben worden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.