Die Appellanten hatten einen Beitrag der Stadt Sittard zu den auf das Amt Born ausgeschriebenen Dienst- und Baugeldern zum Unterhalt der Festung Jülich eingeklagt. Sie verweisen darauf, daß Sittard als Unterstadt keinen eigenen Anschlag habe und bei der von der Vorinstanz verfügten Freistellung von diesen - und in der Folge voraussichtlich weiteren - allgemeinen Lasten befreit würde, und auf einen gegenläufigen, rechtskräftigen Bescheid von 1663.
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Die Appellanten hatten einen Beitrag der Stadt Sittard zu den auf das Amt Born ausgeschriebenen Dienst- und Baugeldern zum Unterhalt der Festung Jülich eingeklagt. Sie verweisen darauf, daß Sittard als Unterstadt keinen eigenen Anschlag habe und bei der von der Vorinstanz verfügten Freistellung von diesen - und in der Folge voraussichtlich weiteren - allgemeinen Lasten befreit würde, und auf einen gegenläufigen, rechtskräftigen Bescheid von 1663.
AA 0627, 661 - B 1805a/5487
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 2. Buchstabe B
1671 (1660 - 1673)
Enthaeltvermerke: Kläger: Sämtliche Vorsteher und Eingesessenen (Dorfschaften) des jül. Amtes Born (Niederlande), (Kl.) Beklagter: Bürgermeister und Rat der Stadt Sittard (Amt Born; Niederlande), (Bekl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Schommartz (1671) Prokuratoren (Bekl.): Eichrodt (1671) Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Der Herzog von Jülich-Berg und seine Regierung, extrajudizial - 2. RKG 1671 (1660 - 1673) Beweismittel: 2 Umlagelisten der Quote des Amtes Born (22-24). Beschreibung: 2,5 cm, 76 Bl., lose; Q 1 - 19*, es fehlen Q 17* (Acta priora), 18* (Vollmacht Eichrodt), 12 Beilagen prod. zwischen 11. März 1672 und 24. April 1673. Bl. 34-49 bildeten früher den RKG- Nachtrag S 76, wurden aber schon lange vor dieser Neuverzeichnung zu B 1805a gelegt; Bl. 65-67 lagen bisher in RKG 662 (B 1805b/ 5488).
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:54 MESZ
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Hierarchie Detailansicht
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- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
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- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
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- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil I: A-B (Bestand)
- 2. Buchstabe B (Gliederung)