Bischof Johann [I.] von Meißen bestätigt, dass der bescheydine knecht Hentschel Große (Henczchil Grose), Bürger in Dresden, ein halbes Schock neuer Freiberger Groschen Jahrzins von einem Weingarten in Kötzschenbroda (Koczschebrode), den er vom Bischof und dem Gotteshaus zu Lehen hat, für sechs Schock Freiberger Groschen wiederkäuflich an Michael (Michele) von Helwigisdorf{1}, Schreiber und Kaplan des Bischofs, Vikar zu Meißen, veräußert hat. Den Zins soll der genannte Hentschel dem Vikar Michael oder jedem Inhaber der Vikarie des Heiligen Kreuzes in der Kirche zu Meißen zu Weihnachten geben. Der Wiederkauf soll nur zu Weihnachten zulässig sein, wo neben den sechs Schock Groschen der Jahrzins gereicht werden soll. - Siegel des Ausstellers angekündigt. 1 Vielleicht nach Helmsdorf, w. Stolpen.

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Sächsisches Staatsarchiv
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