Johan Hellinger, zur Zeit Hofesrichter des freien Reichshofs Herbede, bekennt, daß vor ihm sein Sohn Cracht Hellinger, ein geschworener Hofesmann, dem er das Hellingers Gut übertragen, für sich, Catharina, seine eheliche Hausfrau, und alle seine Erben, öffentlich aussagte, daß die Eheleute Gerichtsschreiber Henrich König und Maria Althauß ihm 50 Rthlr. vorgestreckt haben gegen Entrichtung von 2 1/2 Rthlr. jährlicher Zinsen auf St. Petri ad Cathedram. Urschrift auf Perg. Die untere Hälfte durch Mäusefraß zerstört.
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Johan Hellinger, zur Zeit Hofesrichter des freien Reichshofs Herbede, bekennt, daß vor ihm sein Sohn Cracht Hellinger, ein geschworener Hofesmann, dem er das Hellingers Gut übertragen, für sich, Catharina, seine eheliche Hausfrau, und alle seine Erben, öffentlich aussagte, daß die Eheleute Gerichtsschreiber Henrich König und Maria Althauß ihm 50 Rthlr. vorgestreckt haben gegen Entrichtung von 2 1/2 Rthlr. jährlicher Zinsen auf St. Petri ad Cathedram. Urschrift auf Perg. Die untere Hälfte durch Mäusefraß zerstört.
4.47 Kirchengemeinde Herbede, 261 (Standort: 10, 816)
U 9
4.47 Kirchengemeinde Herbede Kirchengemeinde Herbede
Kirchengemeinde Herbede >> Urkunden
1662
Enthält: Urschrift auf Pergament, die untere Hälfte durch Mäusefraß zerstörtohne Siegel
Darin: Regest von Dr. Ludwig Koechling
Darin: Regest von Dr. Ludwig Koechling
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ