Mehrere Aktenstücke betreffend einen Prozess der Geschwister von der Rhur ./. Arnold Isfording, Notar. I. Ein Protokoll vom 6.12. 1610. Lic. Arnold Isfording, Syndikus des Domkapitels in Osnabrück, gibt namens seines Vaters und seiner Geschwister Erklärungen ab. II. Rechnung der Notare Gerhard Leisting und Pankratius Volberti für ihre Tätigkeit in einem in Rom anhängigen Prozess. Die Witwe Jürgen von Drolshagen zu Lückenbeck gegen die Eheleute Rotger von der Rhuer und Richtmoet von Drolshagen. III. Verzeichnis der Gläubiger [in den vor dem Offizial des geistlichen Hofgerichts, zur Zeit in Coesfeld residierend, anhängigen Diskussionsprozess] des Rotger von der Rhuer und seiner Witwe Richtmoet von Drolshagen vom Jahr 1576.
Vollständigen Titel anzeigen
Mehrere Aktenstücke betreffend einen Prozess der Geschwister von der Rhur ./. Arnold Isfording, Notar. I. Ein Protokoll vom 6.12. 1610. Lic. Arnold Isfording, Syndikus des Domkapitels in Osnabrück, gibt namens seines Vaters und seiner Geschwister Erklärungen ab. II. Rechnung der Notare Gerhard Leisting und Pankratius Volberti für ihre Tätigkeit in einem in Rom anhängigen Prozess. Die Witwe Jürgen von Drolshagen zu Lückenbeck gegen die Eheleute Rotger von der Rhuer und Richtmoet von Drolshagen. III. Verzeichnis der Gläubiger [in den vor dem Offizial des geistlichen Hofgerichts, zur Zeit in Coesfeld residierend, anhängigen Diskussionsprozess] des Rotger von der Rhuer und seiner Witwe Richtmoet von Drolshagen vom Jahr 1576.
B-C Civ, 121
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1576) 1610
Enthält: zu I.: Zeugen: Wagemeister Henrich zum Schloet und Kesselführer Henrich Schütte. Zu III.: Verzeichnet werden folgende Gläubiger: 1. Franz Vincke zu Dottinckhem, dessen Vater Johan Vincke hat 1552 vom Haus Valcke 100 Thaler aufgenommen und an Rotger v.d. Rhuer weiter geliehen. 2. Witwe Johan Lobach, geb. Gertrud Ozenbrügge in Münster, Darlehen aus 1557. 3. Liviakus Hense anders genannt Robert, der Bäcker hinter der alten Scharne 1561. 4. Diedrich von Galen zu Bispinck 1661 (seinenmBruder Hinrich von Galen hat Rotger v.d. Rhuer das Erbe Hagedorn in Albersloh verkauft, ihm selbst das Erbe Holtman in Rinkerode). 5. Ratsherr Johan Verendorff in Münster 1565. 6. Kramer Johan Glandorff in Münster 1566. 7. Lübbert von Heiden zu Hagenbecke und der Edle Sundach van Münster zu Naelrode als Bürgen für den Luchtenmacher Johan Wrede in M. 1566 . 8. Diedrich Stall, Prokurator am geistlichen Hofgericht 1568. 9. Jost Boemeken, curiae Mon. literarum lator, als Cessionar des Philipp Toppeshoff in Greven 1564. 10. die minderjährigen Kinder der Witwe Hinrich Louverman 1569. 11. Hans Voss, Bundtfoder 1564. 12. Witwe Bernhard Krechtinck 1566. 13. Johan Ralle senior, Kramer. 1569. 14. Jürgen Burmester 1571. 16. Venne zur Linthove 1573. 17. Buchbinder Henrich von Norden. 18. M. Hinrich de Perlensticker voir den broeren binnen Münster. 19. Johan Heideman am Lambertikirchhof. 20. Kramer Johan Degener auf dem Fischmarkt. (Erwähnt werden Anna und Margarete, Töchter des Rotger v.d. Rhuer).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ
CC0 1.0 Universell